Schulbeginn: Die Taferlklassler werden weniger. In der Stadt Krems gibt es mehr Schulanfänger als im Vorjahr, doch im Bezirk sind die Zahlen rückläufig. Auch die Zahl der Direktoren schrumpft.

Von Petra Vock. Erstellt am 05. September 2017 (03:15)
Symbolbild
BVZ

Aufregend hat diese Woche für etwa 700 Kinder in der Region Krems begonnen, die derzeit ihre allerersten Schultage erleben. Dabei verzeichnet die Stadt Krems einen kleinen Zuwachs an Taferlklasslern, während deren Zahl im Bezirk Krems-Land zurückgeht.

Anstieg gegenüber 2016 nur in der Bezirkshauptstadt

Etwas mehr Schulanfänger als 2016 gibt es in den sechs Volksschulen in der Stadt Krems. Die Zahl der Taferlklassler stieg um 14 Schüler von 168 auf 182. Bei der Zahl der Volksschüler insgesamt gab es in der Stadt einen Anstieg von 677 auf 701 (+24).

Anders sieht es in den 30 Volksschulen im Bezirk aus: Hier starteten 515 Kinder in den „Ernst des Lebens“, das sind um 27 weniger als 2016 (542). Auch die Gesamtzahl der Volksschüler im Bezirk ist rückläufig: Waren es im Vorjahr 2.152, so sind es heuer um 86 weniger (2.066).

Dass in Krems-Land einige Kleinschulen wegen rückläufiger Schülerzahlen Klassen verlieren, ist laut Landesschulrat für NÖ auch darauf zurückzuführen, dass die Asylwerber am Land weniger werden und man hier eher eine Bewegung in Richtung der Städte verzeichnet.

„Erste Gehversuche im Sinne des Bildungspaketes“

Veränderungen gibt es auch bei einigen Direktoren: Christiane Böhm (Volksschule Mautern) wird ab 1. Oktober mit Bergern und Rossatz-Arnsdorf mitbetraut, da Waltraud Weiß, die bisherige Direktorin dieser beiden Volksschulen, in Pension geht.

Zudem wird Heinz Trappl, Direktor der NMS Rastenfeld, mit der – im selben Haus untergebrachten – Volksschule Rastenfeld und der Volksschule Krumau mitbetraut. Maria Hennebichler (Volksschule Rastenfeld) geht in ein Freijahr vor ihrer Pensionierung, und Christine Bertram (Volksschule Krumau) hatte um Versetzung angesucht.

Laut Landesschulrat handelt es sich bei diesen Maßnahmen um „erste Gehversuche im Sinne des Bildungspaketes der Regierung“. Künftig sollen ja in Form von „Clustern“ bis zu acht Schulen unter eine Leitung gestellt werden.