Abfallmenge im Bezirk Krems hoch wie nie. Einwohner im Bezirk Krems-Land häuften 2020 durchschnittlich 750 Kilo Müll an.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Februar 2021 (05:11)
In den 17 Wertstoffsammelzentren im Bezirk Krems-Land landeten 23.000 der 42.000 Tonnen Gesamabfallmenge.
GV Krems

Wer mehr Zeit Zuhause verbringt, der häuft auch mehr Müll an. In der Abfallbilanz des Gemeindeverbands für Abgabeneinhebung und Umweltschutz im Bezirk Krems (GV) für das Jahr 2020 zeigen sich die Auswirkungen von Lockdowns während der Corona-Pandemie deutlich. Die Pro-Kopf-Abfallmenge lag bei 750 Kilo – eine Steigerung von 50 Kilo im Vergleich zum Jahr 2019.

Insgesamt häuften sich 2020 42.451 Tonnen Müll an, was einen neuen Höchstwert bedeutet. „Verstärktes Homeoffice und Homeschooling schlagen sich bei der Abfallmenge nieder. Es sind zurzeit widrige Umstände, trotzdem sollte es unser aller Anliegen sein, weiterhin den Fokus auf die Abfallvermeidung und die optimale Mülltrennung zu legen“, sagt GV-Geschäftsführer Gerhard Wildpert.

Den Bärenanteil an der neuen Rekordabfallmenge hält der Strauch- und Grasschnitt mit 25,6 Prozent. Restmüll (15,4) und Biomüll (14,3) folgen dahinter. Die Gebühren für 2021 bleiben trotz des Mehraufwandes für den GV gleich.