Kremser Tourismus ist eingebrochen. Pandemie drückte Nächtigungszahlen auch in Krems stark. Freude über Zuwachs aus westlichen Bundesländern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. Februar 2021 (05:53)
Der fehlende Wirtschafts- und Kulturtourismus ist einer der Gründe, dass die Nächtigungszahlen in Krems derart eingebrochen sind.
Stadt Krems

Die Corona-Krise hat dem Tourismus auch in Krems stark zugesetzt. Das zeigen die Nächtigungszahlen für das vergangene Jahr. Verzeichneten die Beherbergungsbetriebe 2019 noch 257.000 Übernachtungen, waren es 2020 nur noch 149.000. Das bedeutet ein Minus von 42 Prozent, womit Krems stärker unter der Pandemie litt, als viele ländliche Regionen Niederösterreichs.

Verantwortlich dafür sind mehrere Faktoren, heißt es in einer Aussendung der Stadt: „Vor allem der für Krems so wichtige Wirtschafts- und Kulturtourismus hat unter der Pandemie besonders stark gelitten. Es fanden kaum Kongresse und Seminare statt, die universitären Einrichtungen stellten auf Distanzlehre um. Besuchermagnete wie die Festivals Glatt & Verkehrt und das Donaufestival mussten abgesagt werden.“

Ein Lichtblick in der Tourismusbilanz ist, dass mehr Gäste aus den westlichen Bundesländern kamen. Geht es nach Michael Biedermann, dem für Tourismus zuständigen Vertreter des Stadtmarketings, soll das auch in Zukunft so sein: „Dieses Segment wollen wir in den kommenden Jahren verstärkt für Krems gewinnen.“