Krems: Fährmann blickt zurück

Herbert Oberleitner präsentiert in seinem reich bebilderten Buch „Der Fährmann von Dürnstein“ Erinnerungen und Weggefährten.

Erstellt am 05. Dezember 2021 | 06:35
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Herbert Oberleitner mit seinem Buch „Der Fährmann von Dürnstein“.
Foto: Gerhard Spanring

Herbert Oberleitner (72), bis 1982 Medizintechniker im Krankenhaus Krems, hatte seit seiner Kindheit eine geheime Liebe: die Donau.

Bereits mit fünfzehn Jahren durfte er beim Steiner Ruderklub an der Seite seines Vaters Josef zu Sepp Puchinger und anderen Spitzenruderern aufblicken. Bald erwarb er das Schiffsführerpatent für zehn und 30 Meter lange Donauschiffe sowie jenes für die Motorfähre Rossatz – Dürnstein, wo er von 1987 bis 2008 in seinen 21 Jahren als Fährmann – auch ohne Kapitänsmütze – weithin bekannt wurde. Nicht genug: Nach weiteren Konzessionsprüfungen betrieb er die Binnenschifffahrt von Krems bis Melk mit der „Watstein“ und später mit der „Fliestein“, die von Entertainer Hans Joachim Kulenkampff höchstpersönlich getauft worden war.

In dem reich bebilderten Buch „Der Fährmann von Dürnstein“, dem zweiten Band seiner „Chronik der österreichischen Donaufähren“, präsentiert Oberleitner persönliche Erinnerungen und Weggefährten. Diskret beschreibt er mehrere Lebensrettungen und Lieblingsgäste auf seiner Fähre. Dass seine eigene Hochzeitsreise mit Gattin Marion auf der Queen Mary 2 von New York nach Hamburg stattfand, dürfte nicht verwundern.

Das im Eigenverlag erschienene Buch kann per E-Mail bestellt werden: oberleitner.herbert@gmail.com .