Donau-Universität Krems bekommt mehr Geld vom Bund

Das zusätzliche Geld soll in den qualitativen Ausbau von Forschung und Lehre sowie Digitalisierung investiert werden, heißt es von Seiten der Universität.

Erstellt am 10. Januar 2022 | 12:02
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Donau-Universität Krems
Foto: Walter Skokanitsch

Die Donau-Universität Krems erhält für die nächsten zwei Jahre rund 56,3 Millionen Euro aus dem österreichweiten Universitäts-Budget. Das ist das Ergebnis der von Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) präsentierten neuen Leistungsvereinbarungen. Dabei wurde das Budget für alle österreichischen Universitäten erhöht.

Das zusätzliche Geld werde in den Ausbau des Studienangebots und weitere Professuren fließen. Zudem sollen damit neue Formen der digitalen Zusammenarbeit erprobt und Kooperationen mit anderen Universitäten gefördert werden, heißt es von Seiten der Donau-Universität Krems.

Wunsch nach mehr Planungssicherheit bei FH

In Summe erhalten die österreichischen Universitäten bis 2024 rund 12,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 12,5 Prozentpunkten. „Die Erhöhung der Budgets für die Universitäten ist eine Wertschätzung für die hochqualitative Arbeit, die dort passiert“, meint Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in einer Aussendung. Das Land Niederösterreich habe sich immer wieder für eine Erhöhung des Uni-Budgets ausgesprochen.

Nachholbedarf sieht Mikl-Leitner allerdings bei den Fachhochschulen. Das Land wünscht sich hierbei mehr Planungssicherheit bei der Finanzierung. Gelingen kann das durch einen FH Entwicklungs- und Finanzierungsplan mit weiteren Ausbauschritten sowie einer nachhaltigen Grundfinanzierung von Forschungsleistungen.