"Blitz-Hochwasser" ohne große Schäden. Schnell da, schnell weg - Regenfälle im Westen Österreichs ließen die Donau binnen weniger Stunden mächtig anschwellen.

Erstellt am 27. Oktober 2014 (08:17)
NOEN, Lechner
Die Rollfähre in Weißenkirchen musste ihren Betrieb wegen des Hochwassers am Freitag einstellen.

So schnell es gekommen war, so schnell war es auch wieder weg: das Donauhochwasser. Nach den heftigen Regenfällen und dem Wintereinbruch im Westen Österreichs im Gefolge des Sturms „Gonzalo“ zum Beginn der Vorwoche schwoll die Donau am Donnerstag ab den Mittagsstunden rasant an. Beim Pegel Kienstock waren es bis zum Scheitelpunkt (7,50 Meter) am Freitagvormittag rund vier Meter! Im Bereich Stein, im Rückstaubereich von Altenwörth, waren es letztlich nur etwa 1,5 Meter.

Probleme bei Schifffahrt

Die Auswirkungen hielten sich in Grenzen. Die Schifffahrt und der Betrieb der Rollfähren mussten eingestellt werden. Die Donau trat bei diesem 1- bis 5-jährlichen Hochwasser aber nur an wenigen Stellen leicht über die Ufer.

Da die Regenfälle in der Zwischenzeit aufgehört hatten, sank der Wasserspiegel recht rasch wieder ab.