Polizeieinsatz wegen Sprengstoff-Alarm in Justizanstalt. Ein Großeinsatz von Polizei, Rotem Kreuz und Feuerwehr lief am Freitag, 14. August, von ca. 13 bis 14.45 Uhr in der Justizanstalt Krems. Der Bombenalarm stellte sich zum Glück als unbegründet heraus.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 14. August 2020 (15:01)

Sprengstoff-Alarm in den Mittagsstunden des Freitags in Krems: Vorerst war noch unklar, welchem Ereignis der Einsatz der Blaulichtorganisationen in der Kasernstraße galt. Bald sprach sich herum, dass hinter einem verdächtigen Gegenstand ein Sprengkörper stecken könnte.

Verdächtiger Gegenstand

Laut einem Mitarbeiter der Justizanstalt wurde unter speziellen Umständen ein verdächtiger Gegenstand gefunden, der zum Großeinsatz führte. Die Polizei riegelte die Kasernstraße zwischen dem Südtirolerplatz und der Kaiser-Friedrich-Straße daraufhin großräumig ab und begann mit Erkundungen und Ermittlungen. 

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Zusätzlich wurden Kräfte des Roten Kreuzes - darunter der Bezirkseinsatzleiter - und der Freiwilligen Feuerwehr Krems im Bereich des Notfallsortes in Stellung gebracht. Anrainer, die in ihre Wohnhäuser gelangen wollten, mussten Umwege in Kauf nehmen. Auch der Zugang zum Parkdeck Kasernstraße wurde nur zur Ausfahrt parkende Autos (gegen die Einbahn) erlaubt. Der sonstige Verkehr war nicht beeinträchtigt.

Bombe war nur Smartphone

Zum Glück stellte sich rasch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte. Der verdächtige Gegenstand stellte sich laut Landespolizeikommando NÖ als harmloses Smartphone heraus. Gegen 14.45 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, die Einsatzkräfte rückten wieder ab. 

Unwirscher Justiz-Telefonist

Eine Nachfrage der NÖN in der Justizanstalt Krems wurde höchst unfreundlich abgeschmettert. Auf die Frage um Verbindung mit dem dienstführenden Beamten meinte der Telefondienst tuende Mitarbeiter kurz angebunden "Keiner anwesend. Wiederhören!" - und legte auf.