Spatenstich! Neues Haus für die Gedersdorfer Wehr. Die Feuerwehr Gedersdorf wird bis zum kommenden Jahr in einem neuen Haus unterkommen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nahm den Spatenstich für das Projekt vor.

Von Christian Leneis. Erstellt am 18. Januar 2020 (04:57)
Spatenstich fürs neue Feuerwehrhaus: Bezirksfeuerwehrkommandant Martin Boyer, Ehrenbürger Hans Penz, FF-Chef Herbert Stierschneider, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Franz Brandl, Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer und das Architektenduo Thomas Kerzan und Christian Vollkrann (von links). Foto: Chris Leneis
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„Endlich ist es so weit!“, freute sich der Kommandant der Feuerwehr Gedersdorf, Herbert Stierschneider. Am vergangenen Dienstag fand der Spatenstich für das geplante neue Feuerwehrhaus statt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner war eigens angereist, um diesen vorzunehmen.

Nach der Zusammenlegung der beiden Feuerwehren Gedersdorf und Brunn im Felde im Jahr 2009 wurde die Idee geboren, ein gemeinsames Gerätehaus zu errichten, da die beiden bestehenden Feuerwehrhäuser schon einige Zeit auf dem Buckel hatten und nicht mehr dem technischen Stand entsprachen. Als das ehemalige Kaufhaus in Brunn im Felde frei wurde, war der Weg für ein neues Gerätehaus gefunden.

Im damaligen Verkaufsraum wird ein großzügig bemessener Schulungs- und Veranstaltungsraum entstehen. In diesem Bereich kommen auch Räume für die Verwaltung und die Jugend unter. Im dahinter neu zu bauenden Gebäude ist eine Halle für vier Fahrzeuge mit allen Nebenräumen und Sanitäranlagen vorgesehen. Gleich daneben ist zudem ein Lager für den Katastrophenschutz geplant. „Damit wird auch die Sicherheit der Bevölkerung erhöht“, freute sich Kommandant Stierschneider. Hinter dem Komplex kommt ein Übungsplatz für die Jugend.

„Das ist ein besonderer Tag für die Feuerwehr Gedersdorf“, meinte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in ihrer Ansprache. Und sie streute den Feuerwehren Rosen: „Wenn sich die Bevölkerung auf die Feuerwehren verlassen kann, dann kann sich die Feuerwehr auch auf das Land verlassen!“ Sie spielte damit auf die Unterstützung des Landes Niederösterreich bei der Finanzierung des Komplexes an: Die Kosten von rund 2,1 Millionen Euro sollen in einer „Drittelfinanzierung“ (je ein Drittel von der Feuerwehr, der Gemeinde und dem Land) aufgebracht werden. „Wenn die Feuerwehr das nicht schafft, wird ihr die Gemeinde natürlich unter die Arme greifen!“, sicherte Gedersdorfs Bürgermeister Franz Brandl zu.