CarLa in Krems „nicht mehr wegzudenken!“. Neue Halle zum 25-Jahr-Jubiläum eröffnet. Jährlich werden in der Mitterau 300 Tonnen an Sachspenden umgeschlagen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. November 2020 (10:56)
CarLa-Mitarbeiter Alexander Waldbauer zeigte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (vorne) das Angebot in der Bücher-Abteilung. Links hinten: Fachbereichsleiter Karl Lackner, Stadtchef Reinhard Resch, St. Paul-Pfarrer Christoph Weiss und Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger (v. l.).
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Seit 25 Jahren besteht der Second-Hand-Laden, das CarLa (Caritas-Lager) in Krems und wurde nun erweitert. Der steigende Umschlag an Sachspenden erforderte den Zubau einer Lagerhalle und Vergrößerung des Sortierbereichs.

Das CarLa ist der größte Second-Hand-Laden der Caritas in Niederösterreich. Jährlich werden hier rund 300 Tonnen an Sachspenden entgegengenommen, sortiert und wiederverkauft. Waren im Wert von 110.000 Euro wurden allein im Vorjahr an armutsgefährdete und in Armut lebende Familien ausgegeben.

20 hauptamtliche Mitarbeiter, zwölf Freiwillige und acht Klienten mit kognitiver Beeinträchtigung sind beschäftigt, und auch ein Lehrling wird hier ausgebildet. Insgesamt stehen nun insgesamt mehr als 2.000 m² an Verkaufs,- Sortier- und Lagerfläche zur Verfügung. Durch die Eröffnung eines Second-Hand-Shops in der Innenstadt hat das CarLa einen enormen Image-Gewinn erfahren.

Zum Jubiläum gratulierten bei einem Kurzbesuch Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, die das Motto „Wiederverwenden statt Wegwerfen“ würdigte. Neben Pfarrer Christoph Weiss stellte sich auch der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch als Gratulant ein: „Das CarLa hat sich zu einer Institution entwickelt, die aus dem sozialen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken ist.“