Initiative in der HAK Krems gefragt. „Wie gut bereitet die Schule auf die Arbeitswelt vor?“ Praktiker standen bei Debatte an der HAK Krems Rede und Antwort.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 31. Oktober 2019 (04:08)
Foto: Martin Kalchhauser
Diskussion in der HAK Krems: Die Schüler Sara Beganovic, Raffael Schmidt, Adela Sylkaj, Verena Höfinger, Direktor Gernot Hainzl, Schüler Emin Saygili, die Diskutanten Armin Paleskic, Ulrike Prommer, Stefan Klanner und Joachim Zimmel, Schülerin Kathrin Sommer, die Podiumsteilnehmer Gerald Mayerhofer und Thomas Hubauer sowie Schüler Oliver Schwarz (von links).

Rund 80 Viert- und Fünftklassler der HAK erlebten die Diskussion „Draußen und drinnen – Schule und Wirtschaft“ an ihrer Schule mit. Zentrale Frage: Was wird „draußen“ in der Wirtschaft von den Schulen erwartet?

IMC-FH-Geschäftsführerin Ulrike Prommer (IMC FH Krems) Stefan Klanner (wastebox.biz), Thomas Hubauer (Hypo Krems), Gerald Mayerhofer (Volksbank Krems), Armin Paleskic (Raiba Krems) und brantner-Finanzverantwortlicher Joachim Zimmel diskutierten unter Leitung von NÖN-Redakteur Martin Kalchhauser auch über persönliche Erinnerungen an die Schulzeit (teils in der HAK Krems).

HAK sei gute Basis

Zentrale Botschaft nach zwei Stunden Debatte: Die Schule schafft eine sehr gute Basis, lebenslanges Lernen ist aber ebenso unabdinglich wie persönliche Stärken (Teamfähigkeit, …).

Die HAK sei eine gute Basis, appellierte etwa Hubauer an Eigenverantwortlichkeit. Zimmel brach eine Lanze für die BHS, und Mayerhofer meinte, dass „manche Knöpfe erst später aufgehen. Aber bleibt euch treu!“ Prommers Appell („Neugierde behalten!“) unterstützten auch Paleskic („Man muss bereit sein, weiterzulernen.“), Klanner („Wissbegierig sein und immer mitdenken!“) und Zimmel: „Es ist wichtig, den Geist immer wachzuhalten.“

Schülerfragen in der lebhaften Debatte betrafen die Wichtigkeit des Einkommens für die Jobwahl, die Entscheidung zwischen Uni und FH sowie die Meinung der Gäste zur Gliederung des Stoffs (Semestrierung, Modularisierung).

Direktor Gernot Hainzl betonte im Schlusswort u. a. die große Bedeutung von Netzwerken im beruflichen Alltag.