19 wetterfeste Pedalritter bei Kremser Radparade. 18 Radfahrer und eine Roller-Lenkerin machten sich bei der ersten Kremser Radparade auf den Weg. Radlobby Krems und Fridays for Future Krems hatten zur Kundgebung für den nicht-motorisierten Verkehr geladen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 15. Juni 2021 (06:36)

Weil exakt zu Beginn der ersten Kremser Radparade am 12. Juni über Krems ein Unwetter niederging, gab sozusagen der Donner das Startsignal ...

19 ohne Motor unterwegs

19 unverdrossene Radfahrer - unter ihnen auch eine Frau mit einem Tretroller - machten sich vom Dreifaltigkeitsplatz aus auf den Weg. Von drei Streifenwagen der Polizei und einem Motorrad der Exekutive eskortiert, ging es über die Ringstraße nach Weinzierl, durch die neue Unterführung von der Hafenstraße nach Lerchenfeld und über die Schütt und die Rechte Kremszeile zurück ins Zentrum.

Picknick musste entfallen

Den Schluss, bei dem die teils durchnässten Teilnehmer schon wieder von der Sonne getrocknet wurden, bildete eine Runde nach Stein, wo man am Welterbeplatz kehrt machte und zum Stadtpark zurückfuhr. Dort gab es eine kleine Abschlusskundgebung. Das geplante Picknick verhinderten einerseits die Corona-Vorschriften, andererseits war die Nässe nicht gerade einladend.

"Fahrradbewegte" im Fokus

"Es war eine nette Runde", zieht Radlobby-Sprecher Gerhard Hanel eine positive Bilanz. Er hatte sich mehr Teilnehmer erhofft, freut sich aber "das sich die Fahrradbewegten einmal präsentieren konnten" und vor allem, dass es eine Übereinkunft gibt, die Radparade in einem halben Jahr oder spätestens in einem Jahr zu wiederholen. 

Friedliche Demo auf Rädern

Es sei auch ein tolles Erlebnis gewesen, von der Polizei eskortiert ungefährdet auf den Straßen der Stadt fahren zu können. Für die Exekutive, die die Radler begleitete, gab es allgemein Lob. Zwischenfälle blieben, wie von beiden Seiten erwartet, aus. Es war eine friedliche Demo auf Rädern ohne Lärm und Gestank.