Kuenringerbad: Warten auf Winter und Wirt. 40 Prozent weniger Einnahmen, wieder kein Restaurant-Betreiber: Alles nochmals von vorne, heißt es im Freibad.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 07. November 2017 (04:32)
Lechner
Das Kuenringerbad in Dürnstein (Symbolbild)

Weil sich ein bakterieller Keim im Badewasser eingenistet hatte, musste heuer am 25. Juli das Kuenringerbad geschlossen werden ( die NÖN berichtete, siehe hier und unten).

Und es hat auch nicht mehr aufgesperrt: Die Verunreinigung erwies sich als so hartnäckig, dass auch das Austauschen des Wassers, des Schotters und des Schlammes sowie mehrmaliges Spülen des Beckens nicht fruchteten.

50 Prozent weniger Gäste, Hoffen auf Kälte

Man hofft nun auf die Winterkälte, die für eine natürliche „Reinigung“ des Bades sorgen soll. So bald wie möglich sollen dann im Frühjahr Wasserproben analysiert werden.

Der finanzielle Schaden für die Stadtgemeinde ist groß, wie der zuständige Stadtrat Hans Peter Redl in der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete. Im Vergleich zu 2016 wurden um 50 Prozent weniger Gäste gezählt, die Einnahmen (knapp 29.000 Euro) belaufen sich um etwa 40 Prozent weniger.

Und die Bad-Sperre zeitigte weitere Auswirkungen: Der Betreiber des Bad-Restaurants, die Firma Digabe Kft & Co KG aus Wien, hat laut Redl Konkurs angemeldet (Gerhard Laher aus Spitz war Restaurant-Leiter), wobei wohl auch die Situation im Kuenringerbad dazu beigetragen hat.

Bereits im Vorjahr gestaltete sich die Suche nach einem Buffetbetreiber schwierig, dieses Procedere ist nun wieder notwendig.