Stadt und Bezirk Krems: Teststraße knapp vor Start. Land richtet „Drive In“ ein. Magistrat und BH rüsten für Massentests in Österreichhallen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 01. Dezember 2020 (14:22)
Lokalaugenschein beim Aufbau der Corona-Teststraße in Krems (Strandbadstraße): Bezirksstellenleiter Johann Paul  Brunner (RK Krems), Bezirksstellenleiter Hans Ebner (RK Lan genlois), die Sanitäter Julian Fries (im Auto) und Angelo Hrusa, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Bürgermeister Reinhard Resch (von links).
Martin Kalchhauser

Auch wenn es zuletzt noch einige Unklarheiten gegeben hatte: Der Start der sogenannten Massentestungen steht unmittelbar bevor. Das Land errichtete zudem in der Strandbadstraße (zwischen Ausportplatz und Feuerwehr) eine Drive-In-Teststraße, die das Kremser Rote Kreuz betreiben wird.

Zwölf Teststraßen richtet der Magistrat Krems für die Massentestungen in den Österreichhallen ein. Das Bundesheer wird hier für die Abwicklung sorgen. Schon am 5. und 6. Dezember gilt es, Lehrer, Kindergartenpädagoginnen und Gemeindebedienstete zu testen. „Wir rechnen mit rund 2.500 Personen“, erklärt Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer. Exakte Infos fehlten zu Redaktionsschluss noch.

Für den Antigen-Test, bei dem nach Minuten ein Ergebnis vorliegt, kann sich jedermann ab dem 7. Dezember anmelden. Die Gemeinden müssen eigene Testmöglichkeiten anbieten. Je nach Einwohnerzahl gibt es eine Empfehlung, wie viele Teststraßen eingerichtet werden müssen. So gibt es die Empfehlung, dass sich kleine Gemeinden mit Nachbarn zusammentun. In Langenlois soll es vier, in Gföhl und Mautern jedenfalls zwei Teststraßen geben. Bürger, die sich (freiwillig) testen lassen, erhalten exakte Zeitangaben, um Staus zu vermeiden.

Drive-In-Tests nur für zugewiesene Personen

Sanitäter werden in den Gemeinden die Tests durchführen, für die Abwicklung haben die Feuerwehren Hilfe zugesagt.

Das Land richtet in der Strandbadstraße eine Drive-In-Teststraße ein. Dorthin werden Kandidaten von der Behörde zugewiesen – etwa, wenn sich bei einem der Massentests ein Verdacht ergeben hat. Hier werden sogenannte PCR-Tests durchgeführt. „Wir können hier 400 bis 500 Personen pro Tag testen“, erklärte Gesundheits-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig bei einem Besuch am Montag dieser Woche. Geöffnet wird die Station schon ab diesem Wochenende täglich von 8 bis 16 Uhr sein. Für den Betrieb sorgt das Rote Kreuz Krems. Königsberger warnt davor, einfach zum Test vorzufahren: „Das geht nur, wenn man dafür angemeldet ist. Entweder müssen die Menschen über die Servicenummer 1450 oder über die Bezirkshauptmannschaft oder den Magistrat zugewiesen werden.“

Eine gute Info-Quelle, die laufend aktualisiert wird, ist die neue Homepage www.testung.at.