Einsatz-Stakkato für Kremser Silberhelme. Einer der stärksten Tage des Jahres war für die Kremser Feuerwehr der 12. November. Die Helfer wurden zu sechs Einsätzen gerufen, holten zwei Personen aus einem stecken gebliebenen Aufzug und bewährten sich einmal mehr als Tierretter.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 15. November 2019 (06:31)

Es begann mit einem Unfall ...

Es begann am späten Vormittag, kurz nach 11 Uhr, mit der Beseitigung von Unfallfahrzeugen im Bereich Krems-Mitterau: Eben waren die Helfer wieder in die FF-Zentrale eingerückt, schlugen kurz vor 12 Uhr wieder die Pager an: Brandalarm in einem Gewerbebetrieb im Kremser Gewerbepark.

Herrenloser Hund entdeckt

Während ein Trupp mit dem Tanklöschfahrzeug zum Objekt fuhr, bemerkten die FF-Kameraden, dass im Bereich der Kreisverkehrs unweit der Jet-Tankstelle ein herrenloser Hund planlos hin- und herlief. Kurzerhand erhielt die Mannschaft der nachkommenden Drehleiter (die nicht zum Einsatz kam) den Auftrag, sich um das Tier zu kümmern.

Vierbeiner kam ins Tierheim

Der Alarm stellte sich als unabsichtlicher Fehlalarm beim Tausch eines Druckknopfmelders heraus, nur die Alarmanlage war zurückzustellen. Vergeblich suchten die Kollegen nach dem Besitzer des Hundes. Da dieser nicht auffindbar war und zudem im Internet die Meldung grassierte, dass sich ein solches Tier kurz davor auf dem Weg von Rehberg Richtung Stadtzentrum befunden hatte, entschieden sich die Silberhelme, den Vierbeiner ins Tierheim zu bringen.

Menschen auf Lift befreit

Schon bei der Fahrt zum Tierheim aber wurde die Mannschaft erneut zu einem Einsatz gerufen. Menschen steckten in einem defekten Aufzug in einer Wohnhausanlage im Stadtteil Weinzierl. Diese konnten jedoch in der Folge rasch befreit und der Lift stillgelegt werden. Nur eine kurze Pause war den FF-Helfern in der Folge gegönnt. Denn schon kurz nach 17 Uhr ging es weiter ...

Fehleinsatz durch Vandalen

Mit dem Tanklöschfahrzeug ging es in ein Parkdeck, wo ein Brandalarm ausgelöst worden war. Der Einsatzleiter musste dort aber feststellen, dass offenbar ein Druckknopfmelder mutwillig eingeschlagen und betätigt wurde. Die Anlage wurde zurückgestellt, das Team rückte wieder ein.

Blechsalat auf der Brücke

Noch einmal gab es am Abend um ca. 20 Uhr Arbeit für die Kremser Feuerwehrleute. Denn plötzliche Straßenglätte auf der Donaubrücke, auf der Fahrbahn Richtung Nord, war einem Autolenker zum Verhängnis geworden. Das Fahrzeug war ins Schleudern gekommen und in die Leitschiene gekracht. Die Feuerwehr barg das Wrack, reinigte die Fahrbahn von ausgelaufenen Flüssigkeiten - und rückte schließlich um ca. 20.30 Uhr wieder in die Hauptwache ein.

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