Klettergarten als Neo-Attraktion in Senftenberg. Ein 2019 gefasster Entschluss konnte abgeschlossen werden: Senftenberg hat einen Klettergarten als neue Tourismusattraktion.

Von Christian Leneis. Erstellt am 25. Oktober 2020 (04:05)
Toni Obermaier, Karl Seif, Peter Dunst, Bürgermeister Stefan Seif, Karl Proidl und Gemeinderat Gerald Hagmann (von links).  Foto: Chris Leneis
Chris Leneis

Gemeinderat Gerald Hagmann hatte im Vorjahr – inspiriert durch Kletterer – die Idee, einen Klettergarten anzulegen. Der „Joschi-Felsen“ bot in Senftenberg den idealen Standort. Grundstücksbesitzer Karl Proidl war einverstanden.

Peter Dunst und Rudolf Heinsching vom Alpenverein Krems erbauten die Kletterrouten. Und nicht zuletzt haben Toni Obermaier und das „Team Geocacher“ den Felsen übergangen. Jetzt ist der Klettergarten offiziell eröffnet.

Nicht weniger als 19 verschiedene Routen in den Schwierigkeitsgraden 5 bis 8- sind hier entstanden – insgesamt gibt es zwölf Schwierigkeitsgrade beim Sportklettern. Nach mehrwöchiger Vorbereitung (es mussten die Sicherungspunkte auf den Routen gesetzt sowie der Felsen von lockerem Gestein, Gestrüpp und Bewuchs befreit werden.

Die Alpenvereins-Sektion Krems (ÖAV) hat die Erhaltung übernommen und sponserte auch die Kosten für Haken und Material. Lob gab es von ÖAV-Vorsitzendem Gerhard Pfriemer, der die Einrichtung eines derartigen Felsens als „natürliches Sportgerät“ begrüßte. Angedacht ist noch die Errichtung eines „Kletterturms“.