Neu: „Kleinste Galerie“ in Krems-Lerchenfeld. Im ehemaligen Trafik-Häuschen in der Wasendorfer Straße betreibt „der Holländer“ Herbert Katinger jetzt eine Mini-Galerie.

Von Petra Vock. Erstellt am 07. September 2016 (05:42)
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Die Galerie „klein amsterdam“: Die ausgestellten Bilder sind auch als Repros auf Leinen erhältlich.

Einst war es ein Baubüro, später eine Trafik und jetzt ist es die vermutlich kleinste Galerie Österreichs: Im früheren Trafik-Häuschen in der Wasendorfer Straße eröffnet Bürgermeister Reinhard Resch am Samstag, 10. September, 14.30 Uhr, die nur 13,1 Quadrameter „große“ Galerie „klein amsterdam“.

Repros auch für kleinere Brieftaschen leistbar

Betrieben wird sie von Herbert Katinger, bekannt als „Der Holländer“. Wie kam er zu diesem Spitznamen? „Ich bin gebürtiger Holländer“, erklärt Katinger im Gespräch mit der NÖN. In Amsterdam geboren, wuchs er in Emmersdorf in der Wachau auf und spricht genauso gut Deutsch wie Holländisch. Nach vielen Jahren in Wien und Lunz ist er 2010 nach Krems in die Wachau heimgekehrt.

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Herbert Katinger. 

Das Häuschen in der Wasendorfer Straße hatte er schon ins Herz geschlossen und gemietet, bevor er noch wusste, was daraus werden sollte. Schließlich kam ihm die Idee, eine winzige Galerie daraus zu machen.

Die Besonderheit: Die ausgestellten Bilder sind auch als Repros auf Leinen erhältlich. „Es ist uns gelungen, das in einer Top-Qualität hinzukriegen. Dadurch wird die Kunst auch für kleinere Brieftaschen leistbar“, erklärt Katinger.

Zurzeit sind Bilder von Franziska Weinberger und Gabriele Hirsch ausgestellt. Künftig möchte Katinger den Schwerpunkt auf regionale Künstler legen – und auch Künstler aus seiner niederländischen Heimat einladen. So plant er etwa für das Frühjahr ein Event mit Straßenkünstlern aus Amsterdam, bei dem die Wasendorfer Straße bemalt werden soll.

Gelegenheit, die neue Galerie zu beschnuppern, bietet sich auch am Sonntag, 11. September, beim Parkfest der Kinderfreunde Lerchenfeld. Ab 14 Uhr gibt es einen kostenlosen Workshop für Kinder „Malen nach Hundertwasser“ mit Franziska Weinberger und Gabriele Hirsch. Ansonsten sind Führungen durch die Galerie nach Voranmeldung jederzeit möglich, 0680/235 75 33.