Öffis: Krems Letzter bei VCÖ-Erhebung!. Neueste Untersuchung stellt schlechtes Zeugnis aus. Hinter fünf anderen regionalen Zentren ist Krems das Schlusslicht.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 30. August 2016 (08:18)
Gerade in den späten Abendstunden ist Krems nur schwer mit dem Zug zu erreichen – ein Grund für das schlechte Abschneiden.
NOEN, NÖN/Archiv

Relativ ernüchternd ist das Ergebnis der jüngsten Publikation des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ). Aber von vorne: Thema der Untersuchung war diesmal die Öffi-Erreichbarkeit von Niederösterreichs regionalen Zentren. Dabei wurde die Anzahl der Züge, Buslinien und Busfahrten berücksichtigt.

Die Gruppe der großen regionalen Zentren – also mit Einwohnerzahlen über 20.000 – wird angeführt von Wiener Neustadt und abgeschlossen von Krems!

Stundentakt bis Mitternacht wünschenswert

Ausschlaggebend für das schwache Abschneiden ist laut VCÖ-Pressesprecher Christian Gratzer die Anzahl der Zugverbindungen: „Der letzte Zug von St. Pölten nach Krems geht um 21 Uhr. Zumindest bis Mitternacht sollte es einen Stundentakt geben.“ Auch auf der Strecke Wien-Krems wäre laut Gratzer eine weitere Verbindung um Mitternacht angebracht: „Wer in Wien in die Oper geht oder ein Konzert besucht, sollte auch ohne Stress nach Krems zurückfahren können.“

Die Wichtigkeit von Krems für die Region ist jedenfalls enorm: 11.000 Personen pendeln derzeit aus dem Umland zur Arbeit nach Krems. „Eine bessere Versorgung mit öffentlichen Verkehrsverbindungen wäre also mehr als gerechtfertigt“, so Gratzer abschließend.

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