"Hundeflüsterin" rettete Vierbeiner. Sie kennt weder den Hund noch seine Besitzerin – aber ihr Einschreiten hat dem Vierbeiner das Leben gerettet. Irene Gruber setzte ihre telepathischen Fähigkeiten ein und rettete einem Mops in Mank (Bezirk Melk) das Leben.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 06. Januar 2021 (05:55)
Die Tierkommunikation und die Zucht von Möpsen sind Passionen der Etsdorferin Irene Gruber. Ihr Einsatz rettete zum Ende des alten Jahres einem Tier im Bezirk Melk das Leben.
privat

Hochzeitsböller in der Nachbarschaft hatten Hund „Luki“ derart irritiert, dass er Reißaus nahm. Er stürzte in das Bachbett der Mank und saß am dortigen Ufer fest. Verzweifelt suchte sein Frauerl nach ihm. Vergebens.

„Ich weiß gar nicht, wie die auf mich gekommen sind“, erzählt Gruber, dass sie eine Nachricht von der ihr unbekannten, verzweifelten Frau bekam. Die Etsdorferin, die als Mops-Züchterin absolute Fachfrau ist ( www.mops-of-crazy-grubers.at ), hat auch eine Ausbildung in Tierkommunikation. „Über ein Foto konnte ich mit dem Tier in Kontakt treten“, erzählt Gruber. Was folgte, war eine genaue Beschreibung der Stelle, an der sich der Hund befand. „Ich weiß, das klingt verrückt, aber es war so!“ An der späteren Fundstelle war die Hundebesitzerin auf der Suche nach „Luki“ schon mehrmals vorbeigeritten.

Hund war abgemagert und stark unterkühlt

Die Freude bei Hund und Frauerl war groß. Gruber: „Zum Glück war dieser Mops ein sehr starkes Tier, denn er war nach acht Tagen natürlich schon abgemagert und unterkühlt. Er hätte den Platz alleine nicht verlassen können. Lang hätte er es nicht mehr gemacht!“