Kremser Winzer will Spritzer für den Osten bieten. Der Kremser Winzer Hansi Müllner will auch Weißrussen und Russen für seinen Dosenwein begeistern.

Von Bert Bauer. Erstellt am 14. November 2019 (11:15)
Auch Österreichs Botschafterin in Weißrussland, Aloisia Wörgetter, ließ sich Hansi Müllners Spritzwein in Minsk schmecken.
Bert Bauer

Zuletzt sorgte Hansi Müllner mit seinem Spritzwein in der Dose für Aufsehen auf dem heimischen Markt ( wir berichteten, siehe hie r und ganz unten). Nun will der Kremser Winzer sein Produkt auch den Russen und Weißrussen schmackhaft machten.

Die Rutsche dazu legte ihm der Mostviertler Paul Schobel, der 16 Jahre lang in Moskau lebte, seit sieben Jahren heimische Weine nach Russland exportiert und nun auch Belarus beliefern wird. Künftig sollen beide Länder auch mit Müllners neu kreiertem Dosenspritzer beliefert werden. „Hier geht es nicht um das schnelle Geld“, stellt Müllner bezüglich seiner Ost-Expansion klar.

„Ich schätze vor allem die Handschlagqualität in diesen Ländern, die auch großes Interesse an unserer Kultur zeigen.“ Müllner traf in Minsk auch Österreichs Botschafterin Aloisia Wörgetter, die sein Engagement im Osten nur begrüßte: „Die bilateralen Kontakte auf wirtschaftlicher Ebene sind ein wichtiger Bestandteil unserer Außenpolitik!“