Besuch in der Pilot-Anlage in Maria-Laach. Über die Entwicklung flexibler und synchronisierter Energiesysteme wurde in Maria Laach diskutiert.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 07. November 2020 (04:09)
Energie-Workshop in Maria Laach: Das Hackgutlager der Pilotanlage besuchten Josef Petschko (Agrar Plus), Manfred Kirtz (Biowärmeverband NÖ), Anlagen-Betreuer Matthias Binder, Carolin Monsberger (AIT), Herbert Haneder (Landwirtschaftskammer), Guenther Beck (Beck & Partner), Ralf-Roman Schmidt (AIT), Josef Fischer und Franz Patzl (Land NÖ), Bürgermeister Edmund Binder und Benedikt Leitner (AIT; von links).
Austrian Institute of Technology (AIT)

Eine Biomasse-Nahwärmeanlage, die mit Hackschnitzeln betrieben wird, besteht seit 13 Jahren in der Gemeinde. Sie versorgt unter anderem gemeindeeigene Gebäude, Gasthäuser, die Kirche und einige Privathäuser mit Wärme. Und sie gilt als Pilotanlage, ihre Betriebsergebnisse werden auf alle rund 800 niederösterreichischen Biomasse-Nahwärmeanlagen hochskaliert und so die erreichbaren Effekte für das ganze Bundesland dargestellt.

Nun fand vor Ort gemeinsam mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) und Agrar Plus der erste „nationale Stakeholder Workshop“ statt, in dem das internationale Forschungsprojekt „Flexi-Sync“ (Laufzeit 36 Monate) besprochen wurde. Dabei wird die Flexibilisierung von Wärmenetzen zur Stabilisierung des Stromnetzes untersucht.

Mit dabei waren Vertreter der Gemeinde, des Landes, der Landwirtschaftskammer NÖ, von Bioenergie NÖ und des Biowärmeverbandes NÖ.