Feuer bedrohte Wohnhaus. Durch einen fahrlässig herbeigeführten Brand war am Donnerstag, 21. März, ein Einfamilienhaus in Gefahr. Am Ende blieb es aber zum Glück bei zwei abgebrannten Thujenhecken.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 23. März 2019 (14:06)

Asche war noch zu heiß

Asche aus einem Schwedenofen brachte am 21. März gegen 13 Uhr ein 41-jähriger Gföhler zum Komposthaufen an der Hinterseite seines Einfamilienhauses. Doch was er offenbar nicht beachtete, war, dass die Asche noch heiß war.

Hausbesitzer entdeckte Brand

Gegen 14 Uhr bemerkte der Hausbesitzer, dass es im Garten rauchte. Als er Nachschau hielt, entdeckte er, dass die Asche den Komposthaufen in Brand gesetzt hatte. Die Flammen hatten bereits auf eine Thujenhecke übergegriffen.

Mit Gartenschlauch gelöscht

Sofort versuchte der Gföhler, den Brand mit HIlfe seines Gartenschlauches zu löschen, was ihm auch zum Teil gelang. Die parallel verständigte Freiwillige Feuerwehr Gföhl brauchte nur mehr die restlichen Löscharbeiten zu erledigen und konnte rasch "Brand aus!" melden.

Gartenhütte blieb unversehrt

Dem Umstand, dass der Mann das vermutlich von ihm selbst herbeigeführte Feuer rasch entdeckt hatte, ist zu verdanken, dass die Flammen nicht auf das Wohnhaus übergriffen. Auch eine Gartenhütte in der Nähe des Komposthaufens blieb unbehelligt.

Auch Nachbar geschädigt

Am Ende stand nur eine abgebrannte Thujenhecke auf einer Länge von rund sieben Metern und ein beschädigter Gartenzaun beim Hauptbetroffenen zu Buche. Auf rund sechs Metern Länge wurde auch eine Hecke des Nachbarn zerstört. Die FF Gföhl stand mit dem Tanklöschfahrzeug und vier Helfern im Einsatz.