Buddhistisches Friedensmahnmal weithin sichtbar. Buddhistischer Stupa wird immer mehr zum Anziehungspunkt der Region Wagram.

Von Günter Rapp. Erstellt am 05. Oktober 2019 (16:56)
Weithin sichtbar ist der Friedensstupa, der nach viel Aufregung jetzt einer ruhigeren Zukunft entgegenzugehen scheint.
Günter Rapp

Der „Stupa für den Frieden“, wie er von den Initiatoren der Buddhistischen Gesellschaft Österreich genannt wird, nimmt Gestalt an. Der Kuppelbau an der Wagramkante ist seit einigen Wochen um eine Besonderheit reicher, nachdem eine vergoldete Buddhastatue in einer Nische im oberen Bereich der Kuppel eingesetzt wurde. Sie kommt aus Südkorea und ist 700 kg schwer. Mit einem Kran wurde die weithin sichtbare Statue in luftige Höhen gehoben.

Die aus Kupfer gefertigte und vergoldete Buddhastatue ist vom Tullnerfeld her an der Kuppel des Stupa zu sehen.
Rapp

Einer, der unermüdlich am Bau des Stupa beschäftigt ist, ist der Mönch Bob Jon Sunim. Er sorgt dafür, dass die vielen Besucher der Baustelle über den Baufortschritt informiert werden. Er weist auch immer gerne auf die 140 kg schwere Friedensglocke aus Bronze hin, die eine Spende des Koreanischen Nationalschatz-Meisters ist.

Bis zur Kuppel weist der Stupa eine Höhe von 18,75 m auf, mit der noch in Bau befindlichen Spitze werden es 32,5 Meter sein. Mit der Fertigstellung wird im kommenden Jahr gerechnet.