Übung: Gföhler Schule war in nur drei Minuten geräumt. Umgebaute Volksschule war im Fokus einer FF-Übung, damit die neue Gebäudesituation im Ernstfall bekannt ist.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Oktober 2019 (03:26)
FF Gföhl/Karl Braun
Direktorin Margot Stastny-Braun (links), Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger (Dritte von rechts), Brandschutzbeauftragter Schulwart Robert Leutgeb (Zweiter von rechts) und Übungsleiter Josef Schübl (rechts) mit den Vertretern der Feuerwehren Jaidhof, Eisengraben, Seeb, Reittern und Gföhl.

Die aktuelle Situation nach dem Umbau des Schulgebäudes stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Übung der fünf Feuerwehren des Unterabschnittes Gföhl gemeinsam mit der Volksschule Gföhl.

Nach Auslösung eines Probealarms verließen die 184 Schüler und ihre 14 Lehrer geordnet das Schulhaus über die vorgegebenen Fluchtwege. Nach drei Minuten war das gesamte Gebäude geräumt und die Schüler hatten den neuen Sammelplatz beim Schubertdenkmal in der Kirchengasse erreicht.

„Vermisste“ mussten gesucht werden

Übungsannahme war ein Brand im Bereich der Nachmittagsbetreuung im Erdgeschoß, der von den 38 Mitgliedern der fünf Feuerwehren unter Einsatz von Atemschutzgeräten zu bekämpfen war. Auch mussten drei als vermisst geltende Personen in mehreren Geschoßen gesucht und gerettet werden.

Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger lobte das vorbildliche Verhalten der Schüler und Lehrer und den Einsatz der Feuerwehrleute. Beamte der Polizei Gföhl sorgten während der Übungsdauer für die Verkehrssicherheit.