Noch weiter Weg zum FF-Haus-Spatenstich in Hollenburg. Sicherheitszentrum und Heimstätte für drei Wehren wird 2,8 Millionen kosten. Vorfreude auf „Prachtstück“ in Hollenburg.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 26. Februar 2019 (04:24)
Foto: Martin
Vorfreude auf das neue FF-Haus: Christoph Kraus, FF-Wache-Kommandant in Hollenburg, Peter Rethaller, FF-Chef in Angern, FF-Krems-Kommandant Gerhard Urschler, Stadtrat Helmut Mayer, Jürgen Rethaller, Kommandant in Thallern, und Projektleiterin Verena Bollmann (sam architects, von links) mit dem Modell.Kalchhauser

Das Gemeindehaus in Hollenburg war am 18. Februar Schauplatz der erstmaligen öffentlichen Präsentation aller acht Projekte des vergangenen Architektur-Wettbewerbs für das neue Sicherheitszentrum Krems-Süd. Jetzt sind diese (bis 1. 3.!) in der Eingangshalle des Rathauses zu sehen.

Das größte Interesse der anwesenden Hollenburger, Angerner und Thallerner, unter ihnen viele FF-Aktivisten, galt natürlich dem Sieger-Projekt, das auf einem 6.650 m² großen Areal unweit der B 37-Abfahrt Hollenburg errichtet wird.

Hannes Zimmermann von der KIG (Kremser Immobiliengesellschaft) betonte, dass mit dem Bau alle drei Katastralgemeinden „gut abgedeckt“ seien und lobte die Feuerwehren, „die sich viele Gedanken gemacht haben“, zugleich warnte er aber auch: „Zum Spatenstich ist es noch ein weiter Weg.“

Hohe Zweckmäßigkeit war ausschlaggebend

„Hohe Zweckmäßigkeit“ habe den Ausschlag für den Entwurf der sam architects rund um den Kremser Architekten Franz Sam gegeben, betonte Stadtrat Helmut Mayer. „Wir hoffen auf ein Prachtstück!“ Es sei über die Fraktionen hinweg kooperiert worden, und auch die Feuerwehr konnte ihre Vorstellungen einbringen.“ 2,8 Millionen werden in das Haus für die Wehren Angern, Hollenburg und Thallern investiert, das auch eine gesellschaftliche Rolle (Wahllokal) spielen wird. „Krems-Süd rückt zusammen!“

FF-Krems-Kommandant Gerhard Ursch ler erinnerte an zehn Jahre dauernde Überlegungen für das gemeinsame Zuhause der drei Feuerwachen, das für diese ein „Zusammenwachsen ohne Zwang“ sei.

Verena Bollmann vom Architekturbüro stellte ihr Siegerprojekt vor. Im „multifunktionalen Gebäude“ habe man Funktionalität und Außenwirkung („Die Feuerwehr braucht sich ja nicht zu verstecken!“) unter einen Hut gebracht worden.