FF-Großeinsatz bei Brand in Oberfucha. Der vom Besitzer glücklicherweise zufällig entdeckte Brand einer Gartenhütte hielt am frühen Morgen des Sonntags die Einsatzkräfte auf Trab. Vermutlich war heiße Asche der Auslöser des Feuers.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 16. Dezember 2019 (09:56)
Symbolbild
Weingartner-Foto

Ein Großaufgebot der Feuerwehren rückte aus, als am 15. Dezember kurz nach 4.30 Uhr Alarm geschlagen wurde. Mitten im zur Marktgemeinde Furth-Göttweig gehörigen Dorf Oberfucha, im Bereich der Ortsstraße, stand eine Gartenhütte in Vollbrand.

Brand nur zufällig entdeckt

Der mit seiner Mutter (81) im nur einen Meter vom Holzgartenhaus entfernten Wohnhaus schlafende Besitzer (44) war kurz davor wach geworden. Als er auf die Toilette ging, funktionierte das elektrische Licht nicht. Als er durchs Fenster aus dem Haus sah, entdeckte er den Feuerschein des Brandobjekts. Kurze Zeit später hätte die Lage sicher schlimmere Auswirkungen auf benachbarte Gebäude gehabt.

Feuerwehr rasch zur Stelle

Sofort lief der Mann zum nahen Feuerwehrhaus, um die Sirene zu betätigen. Die Feuerwehren Oberfucha, Palt und Thallern wurden alarmiert, später auch die Kräfte der Feuerwehren Furth, Höbenbach und Steinaweg-Klein Wien verständigt. Dem raschen Einsatz war es zu verdanken, dass die Flammen nicht auf das Haus übergriffen.

30 Helfer standen im Einsatz

"Die anderen Kräfte haben wir dann nicht mehr gebraucht", freut sich Oberfuchas FF-Kommandant Gerhard Erber, dass das rasche Eingreifen Erfolg zeitigte. "Es hat anfangs schlimmer ausgeschaut." So aber konnte man mit den knapp 30 eingesetzten Helfern das Auslangen finden und bereits um 5.30 Uhr "Brand aus!" melden.

Löste heiße Asche Brand aus?

Wie eine erste Brandursachenermittlung ergab, hatte die Pensionistin wie jeden Tag die heiße Asche von der Feststoffheizung ins Freie gebracht und zum Abkühlen abgestellt. Später dann hatte sie den Inhalt der Tonne in den Müllcontainter gekippt. Offenbar zu früh. Denn die Hitze dürfte zur Brandentstehung geführt haben. Arbeitslos blieben auch die ebenfalls zum Brandort gerufenen Sanitäter des Roten Kreuzes Krems. Es wurde niemand verletzt.