FF-Kran musste Brummi flott machen. Mit Erdäpfeln beladenes Schwerfahrzeug konnte nach Hilfsaktion in Paudorf vollkommen unbeschädigt seine Fahrt nach Italien fortsetzen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 16. Januar 2020 (15:22)

Unweit des Paudorfer Bahnhofes rutschte am Abend des 15. Jänner bei einem Wendemanöver ein Sattelschlepper mit den hinteren drei Achsen in einen Graben.

Kremser FF-Kran rückte aus

Die Paudorfer Feuerwehr rief die Kollegen aus Krems zur Unterstützung bei der schwierigen Bergung zu Hilfe. Der Kranwagen und ein weiteres Fahrzeug der FF Krems rückten zur Hilfeleistung ans gegenüberliegende Donauufer aus. An Ort und Stelle wurde ein mit fast 20 Tonnen Erdäpfeln voll beladener Sattelzug vorgefunden.

Gegen Abrutschen gesichert

Der Versuch, auf engstem Raum umzukehren, war dem Fahrer misslungen, weshalb er sich jetzt in der misslichen Lage befand. Das Schwerfahrzeug wurde von den Silberhelmen mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs (RLF) der FF Paudorf gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. 

Befreiung erfolgte in Zeitlupe

Nach einer genauen Erkundung wurde entschieden, den Auflieger mit Hilfe des RLF gegen eine eventuelle Umsturzgefahr zu sichern. Das Kranfahrzeug mit der 20-Tonnen-Seilwinde wurde vorgezogen und am Zugfahrzeug angeschlagen. Danach konnte der Brummi in Zeitlupentempo mit Unterstützung zahlreicher Holzstaffel befreit werden.

Erfolg: Lkw völlig unbeschädigt

Die gut koordinierte Aktion der beiden Feuerwehren hatte Erfolg: Der Lkw stand nach kurzer Zeit ohne weiteren Beschädigungen wieder zur Gänze auf der Straße. Nach einer genauen Kontrolle aller Funktionen seines Fahrzeuges konnte der Lkw-Lenker seine Fahrt mit dem Zielland Italien fortsetzen.