Einsatzreicher Tag nach Unwetter und Felssturz . Der Freitag hatte es in sich. Nach einem heftigen nächtlichen Unwetter wurden die Schäden erst am Freitagmorgen ersichtlich.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. Juni 2019 (18:59)

Im Ortsgebiet wurden mehrere Straßen durch Schlamm bedeckt, am Rathausplatz waren die Tiefgarage und Kellerabteile wieder einmal betroffen. 

Weiters waren auf den Landesstraßen L 78 (Seiberstraße) und L 7094 nach Weinzierl, Teilstrecken verunreinigt und Abflüsse verstopft.

Während der Reinigungsarbeiten gingen weitere Meldungen bei der Feuerwehr ein: Eine Drohne eines Filmteams hatte sich in einem Baum entlang der Donau verhängt, und ein mehrerer Tonnen schwerer Felsen war auf die Grubstraße gestürzt. Nach rund fünf Stunden konnten alle Einsätze abgeschlossen werden.

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Das nächtliche Unwetter mit über 40 Liter Regen pro Quadratmeter in rund 30 Minuten, brachte einiges an Arbeit für die Freiwillige Feuerwehr Weißenkirchen. Gegen 7 Uhr wurden die ersten Schäden ersichtlich. Nach der Alarmierung begannen die Reinigungsarbeiten im Ortszentrum. Mittels mehrerer eingesetzten C-Rohre wurden die ersten Straßenzüge wieder gereinigt und vom Schlamm befreit.

Tiefgarage ausgepumpt

Die Tiefgarage am Rathausplatz wurde mittels vor Ort befindlicher Unterwasserpumpe ausgepumpt und die gröbsten Verschmutzungen in den Kellerabteilen mittels Nasssauger und Gartenschlauch entfernt.

Die Landesstraße Richtung Weinzierl wurde von der zuständigen Straßenmeisterei Spitz gereinigt, die Seiberstraße in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei und der Feuerwehr Wösendorf gereinigt. Die Wösendorfer standen in ihrem Heimatort ebenfalls bei Reinigungsarbeiten im Einsatz.

Felsen von Straße entfernt

Während die Bäume auf der Donaulände nach der Drohne abgesucht wurden, konnte ein Bagger der Firma Schütz organisiert werden, der den Felsen von der Straße entfernte. Da die Drohnensuche erfolglos blieb, wurde der Kran mit Arbeitskorb zur Einsatzstelle beordert. Das Fluggerät konnte schließlich nach zwei Suchvorgängen lokalisiert, jedoch nicht geborgen werden, da es sich in ca. 30 Metern Höhe befand.

Fahne von Baum geholt

Auf Ersuchen der Feuerwehr Wösendorf wurde anschließend noch am Marktplatz in Wösendorf die Fahne des Maibaumes von einem Baum vor der Kirche mittels Arbeitskorb und Kran geholt. Nach rund fünf Stunden konnte die Einsatzbereitschaft nach Reinigung der eingesetzten Geräte und Schläuche wieder hergestellt werden.