Firma Fragner überraschte Rotes Kreuz. Anlässlich des 100-jährigen Bestands des Langenloiser Autohauses Fragner (MAN-Lkws, Fiat, Subaru) gab es für die Bezirksstelle des Roten Kreuzes eine besondere Überraschung: Ein nagelneuer Subaru Forester im Wert von über 40.000 Euro wurde der Blaulichtorganisation übergeben.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 21. Juli 2019 (15:25)

Das nennt man eine gelungene Überraschung! Während Geburtstagskinder üblicherweise Geschenke erhalten, zeigte sich das seit einem Jahrhundert bestehende Unternehmen großzügig. Der nagelneue Subaru Forester, der als Ambulanzfahrzeug für Krankentransporte zum Einsatz kommen wird und laut Listenpreis 41.000 Euro wert ist, ging an seinen neuen Besitzer. Samt Service- und Wartungskosten für die ersten fünf Jahre.

"Sind zu Dank verpflichtet!"

„Wir sind unseren Blaulichtorganisationen zu großem Dank verpflichtet!“, betonte Gerschäftsführer Werner Grohmann, der selbst das Service des Roten Kreuzes erst vor kurzer Zeit in Anspruch hatte nehmen müssen. Gemeinsam mit Gattin Ulli und Sohn Paul sowie Verkaufsleiter Christian Dielacher übergab er den Schlüssel an Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Hans Ebner überreichte.

Rotkreuz-Chef sprachlos

"Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht oft sprachlos bin - aber jetzt ist es der Fall", dankte Ebner dem großzügigen Förderer und persönlichen Freund schließlich jedoch mit einer Dankurkunde und einer Büste des Rotkreuz-Gründers Henri Dunant. Der Firmenchef wurde nicht müde, zu betonen, der Erfolg des am 19. Juli 1919 (also auf den Tag genau 100 Jahre vor der Feier!) von Josef Swoboda und dessen Gattin Ottilie gegründeten Autohauses sei ein Ergebnis des tollen Teams – das sich auch auf einer kleinen Tafel zum Geschenk ans Rote Kreuz mit Unterschriften verewigte.

Neo-Pensionist geehrt

Grohmann war es auch vorbehalten, vor einer Hundertschaft an Gästen, darunter Bürgermeister Harald Leopold, Ex-Landtagspräsident Hans Penz und Altbürgermeister Kurt Renner, Freunden und Kunden des Hauses, dem Neo-Pensionisten Meister Rudolf „Rudi“ Traunfellner (kam 1972 als Lehrling ins Unternehmen!) eine versteinerte Baumscheibe zu schenken. 

Erinnerungen an "Urgestein"

Dabei wurden auch dessen Vorgänger, das Fragner-Urgestein Hans Wallner (bereits seit 30 Jahren in Pension), und Nachfolger Franz Feyrter (neuer gewerberechtlicher Geschäftsführer) vor den Vorhang gebeten. Unter den Gratulanten fanden sich unter anderem Subaru-Pressesprecher Matthias Hinterreiter und dessen Pendant bei MAN-Lkws, Franz Weinberger, ein.