Zuflüsse saniert: 20 Millionen Euro für Schutzwasserbau an Wildbächen

Erstellt am 13. August 2022 | 05:57
Lesezeit: 2 Min
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Sektionsleiter Christian Amberger (Wildbach- und Lawinenverbauung) bei der Hochwassermarke in Spitz.
Foto: WLV
Die Wildbachverbauung war nach dem Hochwasser 2002 im Bezirk Krems gefordert.
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An das Jahrhundert-Hochwasser vor 20 Jahren erinnern sich nicht nur die Bewohner der betroffenen Orte. Auch für die Wildbach- und Lawinenverbauung bedeutete die Flutkatastrophe einen enormen Arbeitsaufwand.

Nicht nur größere Flüsse wie Donau und Kamp traten über die Ufer, sondern auch nahezu alle Donauzubringer wie der Spitzerbach, der Grubbach in Weißenkirchen oder der Endlingbach in Aggsbach Markt wurden verwüstet und mussten von der Wildbachverbauung in monatelanger Arbeit wieder instand gesetzt werden.

Sektionsleiter Christian Amberger betont, dass seit 2002 im Bezirk Krems Investitionen in den Schutzwasserbau an Wildbächen in Höhe von rund 20 Millionen Euro getätigt worden sind. Und er weist auf die Bedeutung des Ausbaus von Rückhaltebecken hin, um die Siedlungsbereiche möglichst nachhaltig zu schützen. Auch die Gefahrenzonenplanung sei aktualisiert worden.

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