Kremser „Institution auf der Orgel“ feierte 80er. Kremser Franz Haselböck als Musiker, Lehrer und Juror nach wie vor stark gefragt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Juli 2019 (15:14)
privat
Franz Haselböck aus Krems erlernte das Orgelspiel als Kind in Maria Langegg und ist seit vielen Jahren ein international renommierter Musiker auf der „Königin der Instrumente“.

Der in Krems lebende und international renommierte Organist Franz Haselböck feierte am 28. Juni 80. Geburtstag.

Das Orgelspiel erlernte Haselböck schon als Kind in Maria Langegg von seinem Vater: „Der Facettenreichtum dieses Instruments begeistert mich schon ein Leben lang.“

Auf das Musikstudium in Wien folgten 2.500 Konzerte in fast allen Ländern Europas, zudem in Südafrika, Israel und Russland. Professor Haselböck spielte sowohl auf der ältesten Orgel der Welt im Schweizer Sion wie auf dem weltgrößten Instrument im Dom zu Passau. Sein Publikum wusste er mit der Interpretation klassischer Werke von Johann Sebastian Bach genauso zu begeistern wie mit unveröffentlichten Stücken und vor allem auch den heiteren Seiten der Orgelmusik. „Die Orgel darf überraschen“, ist der Vollblut-Musiker überzeugt.

Rüstzeug an zahlreiche Musiker weitergegeben

Sein Schaffen umfasst zudem mehrere hundert Aufnahmen für CDs, Schallplatten und den Rundfunk. Als Pädagoge gab der vielfach ausgezeichnete Künstler sein Wissen an die nächste Generation von Musiklehrern weiter und wird heute noch als Jury-Mitglied sehr geschätzt.

Einen Eindruck vom musikalischen Können des virtuosen Jubilars bekommt man am 28. Juli im Stift Göttweig ab 16 Uhr beim Ost-West Musikfest.

Mit seiner Frau Ingeborg, der früheren Direktorin der VS Hafnerplatz, ist der Jubilar langjährig glücklich verheiratet. Gemeinsam haben die beiden zwei Söhne, Peter und Klaus.