Freigänger aus Krems-Stein brach in 38 Geschäfte ein. Ein Freigänger aus der Justizanstalt Krems-Stein ist am Donnerstag von der Polizei mittels DNA-Spuren überführt worden, insgesamt 38 Einbrüche in Kremser Geschäfte verübt zu haben.

Erstellt am 19. Juni 2014 (14:57)
Der 59-Jährige war gegen 18.00 Uhr auf frischer Tat von einer Inhaberin überrascht worden. Trotz Verfolgung des Freigängers von vier Passanten, gelang diesem zunächst die Flucht, berichtete die Landespolizeidirektion.

Er ließ aber währenddessen sein Diebesgut fallen. Anhand der darauf sichergestellten DNA-Spuren habe man dann den 59-Jährigen als Verdächtigen ausgeforscht, sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager. Der Freigänger sei zu den Taten aber nicht geständig.

Er soll bereits seit 17. Jänner in Geschäftslokale im Stadtgebiet eingebrochen sein. Vorwiegend wurden Bargeld, Bekleidung, Haarpflegemittel und hochwertige Büroartikel erbeutet. Laut Polizei ist dabei eine Schadenssumme mit einem fünfstelligen Eurobetrag entstanden. Der Freigänger habe sich während der Taten im gelockerten Strafvollzug befunden und an den Wochenenden das Gefängnis verlassen dürfen, so Baumschlager. Dies wurde umgehend widerrufen. Überprüfungen zu ähnlich gelagerten Straftaten sind noch Gegenstand von weiteren Ermittlungen.