Schockierender Fund: „Giftköder im Garten platziert!“. Über Nacht wurde in Furth in einem Garten ein Giftköder platziert. Die beiden Hunde sind zum Glück wohlauf.

Von Isabel Schmidt. Erstellt am 08. August 2019 (11:55)
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Gerade noch rechtzeitig bemerkte die Mutter der Hundebesitzerin Vanessa Fegerl einen Wurstköder, der in ihrem Garten in Furth platziert wurde, während die Hunde bei ihr zu Besuch waren. „Wir haben den Köder Gott sei Dank noch entdeckt, bevor etwas passiert ist“, erzählt Vanessa Fegerl, „unseren Hunden geht es gut.“

„Über Nacht wurde der Wurstköder platziert, am Tag darauf hat ihn meine Mutter um zirka sechs Uhr in der Früh im Garten gefunden. Irgendwann zwischen ein und sechs Uhr in der Nacht muss es passiert sein“, schildert die Hundebesitzerin. Sie geht nicht nur davon aus, dass jemand willentlich versucht hat ihren beiden Vierbeinern zu schaden, sondern auch, dass jemand in den Garten eingebrochen ist, um den Wurstköder hinter einem Stoß Autoreifen zu platzieren.

„Dort wo der Giftköder war, muss ihn jemand absichtlich hingelegt haben. Es ist nicht möglich, dass er einfach über den Zaun geworfen wurde, jemand muss über den Zaun geklettert und eingestiegen sein“, erklärt die junge Frau.

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Hinter den Autoreifen wurde der Wurstköder im Garten platziert.

Nach dem Fund suchte sie eine Tierärztin auf, die den Hunden vorbeugend Kohletabletten verabreichte. „Die Wurst wurde zwar nicht auf Gift untersucht aber die Tierärztin hat erklärt, dass selbst wenn nichts drinnen ist, die Wurst, wenn sie beispielsweise drei Tage lang in der Sonne liegt und verdirbt, auch giftig wirkt“, so die Hundebesitzerin. Sie hat den Vorfall der Polizei gemeldet.

Ein höherer Zaun und Kameras sollen in Zukunft verhindern, dass so etwas noch einmal passiert. „Ich habe auch eine kleine Tochter, die oft im Garten meiner Mutter spielt. Wir möchten, dass einfach alles gesichert ist“, so Fegerl.