Listen stehen fest: 227 Anwärter auf 40 Mandate

Erstellt am 18. August 2022 | 05:34
Lesezeit: 3 Min
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Foto: shutterstock / Anton Sokolov
Die ÖVP nominiert 80 Personen, die SPÖ 79 für die 40 Sitze im Gemeinderat.
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Im Rennen um die 40 Mandate des Gemeinderats haben acht antretende Listen 227 Kandidaten nominiert. Das Maximum von 80 hat die ÖVP ausgenützt, 79 stehen auf der SPÖ-Liste. Die FPÖ verfügt über 30, NiK über 17, MFG über acht, die KLS über sieben, die Grünen über vier und Green Future über zwei Kandidaten.

Im Bemühen um einen guten Mix zwischen Alt und Jung gibt es an den beiden Enden der Skala mit Amelie Muthsam (SPÖ) und Franz Dürhammer (FPÖ) die beiden Rekordhalter.

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SJNÖ-Vorsitzende Amelie Muthsam ist die jüngste Kandidatin.
Foto: SJNÖ

Die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend NÖ ist das SPÖ-Angebot an die jungen Wähler, mit Platz 8 (die SPÖ hält derzeit 19 Sitze) an sicherer Stelle gereiht und wird ihren 20. Geburtstag im November wohl schon als Gemeinderätin feiern. Der Lerchenfelder Pensionist Dürhammer, der im Februar 89 wurde, ist ein „Urgestein“ der Kremser Blauen.

Bei der SPÖ (aktuell hält man bei 19 Mandaten) findet sich – wie schon bei vergangenen Kommunalwahlen – wieder an letzter Stelle der frühere Abgeordnete Ewald Sacher. Am ältesten ist hier Ex-Stadtrat Wolfgang Chaloupek (1947).

Die ÖVP nominiert Jakob Wörtl (23) als Youngster. Von den Schwarzen (11 Mandate) wurden nach den ersten 16 Bewerbern die weiteren alphabetisch gereiht. Man läuft um Vorzugsstimmen. Die Ex-Parteiangestellte Margret Rührnößl (1944) ist hier „Seniorin“.

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„ÖVP-Urgestein“ Margret Rührnößl tritt als 77-Jährige nochmals an.
Foto: ÖVP/Philipp Monhihart

In der blauen Riege ist Jennifer Rönn (1991) die Jüngste und damit um 58 Jahre jünger als „Old Boy“ Dürhammer. Auf Platz 30 kandidiert dort übrigens Ex-FPÖ-Chef und Präsidentschaftskandidat Walter Rosenkranz.

Ursula Mahrer (1948), die Gattin des Spitzenkandidaten Wolfgang Mahrer, ist die älteste Kandidatin auf der KLS-Liste. Bei den Grünen ist Thorsten Jojart (1994), der schon einmal kurz Mandatar war, der Jüngste. Von 2001 (Martin Peutz) bis 1955 (Ex-Gemeinderat Josef Pachschwöll) spannt sich bei den NiK der Bogen.

Warum ist es wichtig – gegebenenfalls auch nur unter „ferner liefen“ –, auf der Liste zu stehen? Innerhalb der Periode können nur Personen ins Stadtparlament nachrücken, die dort zu finden sind.

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