Hochwasserschutz in Langenlois: Wann geht‘s los?

Erstellt am 09. August 2022 | 04:22
Lesezeit: 2 Min
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Ein kleines Gerinne ist der Loisbach – ein Starkregen kann den Wasserspiegel schnell ansteigen lassen.
Foto: Herbert Aschauer
Grundablösen im Laufen, das wasserrechtliche Verfahren ebenso.
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„Wie ist der aktuelle Stand in der Planung und Umsetzung für ein Retentionsbecken im Sirnitztal? Die Anrainer des Loisbaches wären über Klarheit, Offenheit und Sicherheit von Informationen sehr dankbar.“ Herbert Aschauer, einer der Hausbesitzer am Loisbach, fragt immer wieder nach ...

Was fix ist: Der Hochwasserschutz im Sirnitztal, der dann auch eine Überflutung des Loisbaches in der Stadt verhindern soll, kommt – der diesbezügliche Grundsatzbeschluss des Gemeinderates stammt aus dem Jahr 2008.

„Wir waren bis jetzt natürlich nicht untätig“, skizziert Bürgermeister Harald Leopold das bisherige Procedere. Schon seit einigen Jahren liegt der Einreichplan der Firma GWCC Intervival Ziviltechniker GmbH aus Wien vor, der als Mittel gegen zukünftige Überflutungen ein Rückhaltebecken im Sirnitztal mit einem 20 Meter hohen Damm und einer Höherlegung der Landesstraße Richtung Lengenfeld vorsieht. Rammsondierungen und Probebohrungen wurden durchgeführt, die notwendigen Grundablösen in die Wege geleitet – sie sind noch nicht abgeschlossen. Es fehlt auch noch die wasserrechtliche Bewilligung.

Als Erstes wird nun der Objektschutz beim Schloss Haindorf errichtet. „Wir rechnen damit, dass wir die Genehmigung für das Projekt im Sirnitztal im Frühjahr 2023 bekommen, dann kann die Ausschreibung beginnen“, skizziert Leopold einen ungefähren Zeitplan.

Kosten wird das Megaprojekt etwa 16 Mio. Euro, die Gemeinde muss 12,5 Prozent beisteuern. Bislang investiert wurden in Studien, Sondierungen und Planerstellung bereits an die 800.000 Euro.

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