Bestürzung nach Unfalltod eines 19-Jährigen auf B37. 19-jähriger Reitterner ließ am 18. Februar bei Crash auf der B37 sein Leben. Trauernde stellten an der Unfallstelle Kerzen auf, Bürgermeisterin drückte Anteilnahme aus.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 23. Februar 2021 (16:01)
Trauernde drückten mit Kerzen am Unfallort ihre Anteilnahme aus.
BFK Krems/Manfred Wimmer, Gerald Mayerhofer

Die Gemeinde Gföhl steht nach dem Unfalltod eines Reitterners unter Schock. Der 19-Jährige war am 18. Februar, gegen 3.15 Uhr, mit seinem Pkw bei Gföhl-Mitte auf die B37 aufgefahren, als er vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und annähernd frontal gegen ein entgegenkommendes Sattelfahrzeug krachte.

Der Lkw geriet durch die Wucht des Aufpralls ins Schleudern und rammte einen abgestellten Holztransporter, in dem gerade ein 45-jähriger Pole geschlafen hatte. Der Mann kam unverletzt davon, der andere Lkw-Fahrer, ein 25-jähriger Tscheche, wurde leicht verletzt. Der Reitterner erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Der Pkw des Unfalllenkers wurde bei der Kollision mit dem Sattelfahrzeug völlig zerstört.
BFK Krems / Manfred Wimmer

Bereits einen Tag nach der Tragödie drückte die Trauergemeinde mit Kerzen am Unfallort ihre Anteilnahme aus. Tief betroffen zeigte sich auch Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger: „Stille füllte meinen Büroraum, als mich die Nachricht erreichte, dass der Sohn der Familie verunglückt ist. Die Stadtgemeinde Gföhl und vor allem der Ort Reittern hat mit ihm einen lebensfrohen, tüchtigen und engagierten jungen Menschen verloren. Man kann es nicht glauben, kann es immer noch nicht fassen, dass er Opfer eines tragischen Unfalls wurde.“

Etzenberger wünscht der Familie des Verstorbenen „Kraft und Zuversicht, um diesen Schmerz zu überwinden.“

Feuerwehr „arbeitet Unfall intern auf“

Nicht spurlos vorübergegangen ist die Unfallnacht auch an den Feuerwehrleuten aus Gföhl, die mit ihren Kollegen aus Jaidhof und Krems stundenlang mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren. Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Gerald Riegler sagt, dass „man das intern aufarbeitet“. Er selbst fühle besonders mit den Angehörigen mit, weil er einen Sohn im Alter des Verstorbenen habe.

Diskussionen darüber, ob die Unfallstelle einen Gefahrenpunkt darstellt, sind nach dem tödlichen Crash übrigens nicht aufgekommen. Es handle sich um eine „normale Auf- und Abfahrt mit Beschleunigungsstreifen“, so FF-Kommandant Gerald Riegler.