Region bewirbt sich nicht für Landesschau. Das Stift Göttweig und die Gemeinden des Dunkelsteinerwalds verzichten auf eine Bewerbung für die Landesausstellung 2026.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 19. Juni 2018 (04:29)
Johann Lechner
Landesausstellung 2023: Daraus wurde für die Bürgermeister Roman Janacek (Bergern), Heinrich Brustbauer (Mautern), Gudrun Berger (Furth), Josef Böck (Paudorf) und Erich Polz (Rossatz-Arnsdorf) nichts. Foto: J. Lechner

Nun ist es fix: Das Stift Göttweig und die Region Dunkelsteinerwald verzichten nach den Verschiebungen der Niederösterreichischen Landesausstellungen auf eine Bewerbung für 2026.

„Werden bis Herbst ein neues, konkretes Konzept erarbeiten“

„Aus unserer Sicht ist der Zeithorizont bis dahin zu lange“, sagt die Bewerbungssprecherin und Further Bürgermeisterin Gudrun Berger. Ein von der Wölblinger Bürgermeisterin Karin Gorenzel angeführtes Jubiläum des Stiftes Göttweig im Jahr 2026 hat nichts mit der abgesagten Bewerbung zu tun. „Unser 950-Jahr-Jubiläum findet erst 2033 statt“, klärt Stift-Wirtschaftsdirektor Gerhard Grabner auf.

Wie berichtet, hatte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zuvor bekannt gegeben, dass die nächste Landesschau nach 2019 erst 2022 stattfinden wird, weil der Austragungsort, das Schloss Marchegg, mehr Zeit für eine Revitalisierung benötige. 2024 wird es dann keine Landesausstellung geben, weil St. Pölten in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas werden möchte. Erst ab 2026 sollen die Landesausstellungen wieder im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden.

Ein Aus für die Zusammenarbeit in der Region soll das Ende für die Bewerbung jedenfalls nicht bedeuten. „Wir werden bis Herbst ein neues, konkretes Konzept erarbeiten und es dann den Gemeinden vorstellen“, so Berger. Im Herbst soll dann auch die Infotour des nunmehrigen Ex-Bewerbungsteams ihre Fortsetzung finden.