Kontroversen um Straßen-Verbreiterung in Priel gehen weiter

Erstellt am 12. August 2022 | 05:56
Lesezeit: 2 Min
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Die Aufregung um ein Straßenbauprojekt in der Senftenberger Katastralgemeinde Priel ebbt nicht ab.
Foto: privat
Die umstrittene Straßenverbreiterung (die NÖN berichtete) geht in die nächste Runde: Die Prieler haben Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesrat Martin Eichtinger, Landtagsabgeordneten Josef Edlinger und Christine Schneider von „NÖ regional“ um Hilfe gegen das Projekt gebeten.
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Aktuell ist es die Fällung von zwei alten Nussbäumen, die den Unmut erregt. „Es ist nicht nötig, unser Dorf zuzubetonieren und wichtige Schattenspender einfach umzusägen!“, protestiert Martin Tiefenbacher vom Dorferneuerungsverein. Eine 30-km/h-Beschränkung wäre besser. Und die Dorferneuerer legen nach: „Es wäre angebracht, die Auszeichnung ,Goldener Igel 2021ʼ gleich zurückzugeben!“

Bürgermeister Stefan Seif weist in einer Stellungnahme gegenüber der NÖN einmal mehr darauf hin, dass die Verbreiterung der Straße schon seit Jahrzehnten nötig gewesen wäre. Dadurch werde auch der in diesem Bereich befindliche Spielplatz sicherer. Außerdem wird die Gemeinde im Herbst im gesamten Gemeindegebiet (auch in Priel) insgesamt 30 Bäume neu auspflanzen. „Wir sind die am dichtesten bewaldete Gemeinde in Österreich!“

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