Bezirk Krems: Gemeindeverband investiert 2,4 Millionen. Dennoch keine Gebührenerhöhung geplant. Standorte für Sammelzentren gesucht. Bald fünf E-Autos.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 22. Februar 2020 (04:22)
Trotz massiver Investitionen werden die Müllgebühren auch 2020 wieder nicht steigen.
Symbolfoto: Michaela Kienast

2,4 Millionen Euro wird der Gemeindeverband für Abgabeneinhebung und Umweltschutz (GV Krems) im neuen Jahr investieren.

Nach Fertigstellung des Wertstoffsammelzentrums (WSZ) in Rastenfeld ist bereits der Umbau im WSZ Ost in Walkersdorf gestartet. Dieses soll im Herbst fertig sein. In Langenlois ist heuer Baubeginn. Gesucht wird noch nach Lösungen für ein WSZ Wachau und nach geeigneten Standorten für Strauchschnittsammelplätze in Krumau und Weißenkirchen.

Weil das Verwaltungsgebäude in Langenlois zu klein wird, sollen Planungsarbeiten zur Erweiterung erfolgen. Der Fuhrpark wird „elektrischer“. Mit dem Kauf von zwei weiteren Elektro-Lkws sind bereits fünf E-Fahrzeuge im Einsatz. 120.000 Euro fließen in die neuen Tierkadaver-Sammelstellen ( wir berichteten ). Auf Langenlois sollen noch heuer Gföhl, Mautern und Aggsbach folgen.

Somit ist ein Gesamtinvestitionsvolumen für 2020 von rund 2,4 Millionen Euro geplant. Erfreulicher Nebenaspekt: Die Gebühren erfahren – so wie bereits im Vorjahr – auch in diesem Jahr keine Änderung.

„Der Abfallwirtschaftsbericht des Landes NÖ zeigt anhand der Daten im Vergleich zu den anderen Bezirken, dass das Sammelsystem des GV Krems gut angenommen wird. Bei den Wertstoffen liegen wir im Pro-Kopf-Aufkommen im Spitzenfeld, bei nicht verwertbaren Abfällen sind wir Schlusslicht. Das schlägt sich positiv auf das Budget nieder“, freut sich Geschäftsführer Gerhard Wildpert.