Dürnstein bald plastiksackerlfrei?. Nach einer Idee von Nahversorgerin Barbara Böhmer soll es in der Stadt ein „Dürnstein-Sackerl“ aus Stoff geben.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 03. Juni 2017 (06:22)
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Da fehlt noch der Dürnstein-Aufdruck: Barbara Böhmer will Stoffsackerl in der Stadt flächendeckend einführen.

Maisstärkesackerl und Papiertüten für Obst und Gemüse, Papier- oder Stofftaschen für den gesamten Einkauf: Im Nah&Frisch-Geschäft schaut man auf die Umwelt.

„Dürnstein-Sackerl“ als Idee

Inhaberin Barbara Böhmer will aber noch mehr. „Meine Idee war’s, ein ,Dürnstein-Sackerl‘ aus Stoff/Jute zu kreieren, das in der ganzen Stadt erhältlich ist und auch gerne gekauft beziehungsweise verschenkt wird“, ist sie noch auf der Suche nach dem ideal-typischen Logo, das auf die Sackerl gedruckt wird: Es soll die Skyline der Stadt abbilden und mit dem Schriftzug Dürnstein versehen werden, „in einfachem schwarzem Öko-Druck“, so Böhmer.

Mit ihrer Idee ist sie bei den Dürnsteinern gut angekommen: Zimmervermieter haben zugesagt, die Sackerl zu erwerben und an Gäste weiterzugeben, die meisten der Geschäfte in der Stadt sind ebenfalls mit von der Partie. Die Projektgruppe Stadterneuerung schaut, ob es Förderungen gibt, und die Stadtgemeinde hat bereits beschlossen, die Sackerl anzuschaffen und zu vertreiben.