Angebot an Teststraßen im Bezirk Krems wächst. In Mautern gibt es ab 10. Mai eine neue Teststraße. Das bestehende Angebot der Gemeinde bleibt aber aufrecht.

Von Franz Aschauer und Martin Kalchhauser. Erstellt am 04. Mai 2021 (16:17)
Fachärztin Christine Saahs betreibt jetzt ein Corona-Test-Zentrum in Mautern. Dort muss man sich allerdings auch für die kostenlosen Antigen-Tests vorher registrieren.
Archiv/Martin Kalchhauser, Archiv/Martin Kalchhauser

Das Angebot an (kostenlosen) Corona-Tests im Bezirk wächst weiter. Ab dem kommenden Montag wird täglich (!) zusätzlich auch im ehemaligen Gasthof Zickbauer, der jetzt im Besitz der Familie Saahs steht, getestet.

Die Fachärztin Christine Saahs bietet dort Tests an. „Auch für einen Antigen-Test ist eine einmalige Registrierung auf www.gesundinöstereich.at nötig“, verweist sie auf einen kleinen Unterschied zu anderen Testangeboten. In ihrem Portfolio sind auch die (genaueren) PCR-Tests, für die man allerdings 120 Euro auf den Tisch legen muss.

Die NÖN fragte nach, ob angesichts des zusätzlichen Angebots in der Römerstadt auch das Angebot der Teststraße im Schüttkasten des Schlosses (immer dienstags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr) aufrecht bleibt oder zurückgefahren bzw. aufgelassen wird.

Angebot der Gemeinde bleibt dennoch aufrecht

Dass dieses Angebot verschwindet, kann Stadtamtsdirektor Emmerich Gattinger guten Gewissens dementieren: „Im Gegenteil! Wir warten jetzt ab, wie sich das mit den vorgeschriebenen Tests in der Gastronomie entwickelt und überlegen sogar, unsere Kapazitäten bei Bedarf auszuweiten.“

Konkret könne man mangels detaillierter Informationen zur weiteren Entwicklung allerdings noch nichts sagen. Aktuell laufe das Testen gut, es gebe kaum Wartezeiten. Wie bisher kann man dort auch ohne vorherige Registrierung via Internet zum Testen vorbeikommen.

Weiterhin beruhigend ist der Stand der Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner) in der Region. Sowohl der Bezirk Krems (111,5) als auch die Stadt (119,8) liegen hier nach wie vor erfreulich gut. Im ganzen Land Niederösterreich (100,1) kam mit Stand 4. Mai kein einziger Bezirk über die 200er-Marke.