720 Euro-Geldstrafe für Alko-Lenker. „Bin a ehrlicher Kerl. I red net umadum“, war ein Winzer (54) zu seiner Promillefahrt geständig. Führerschein ist für 30 Monate weg.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 02. August 2019 (06:19)
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„Ja, es war so“, gab ein 54-Jähriger unumwunden zu, sich am 16. April dieses Jahres alkoholisiert (1,8 Promille) ans Steuer gesetzt und dann in Hadersdorf einen schweren Unfall verursacht zu haben.

„Beeinträchtigt von übermäßigem Alkoholkonsum sind Sie auf die linke Fahrbahnhälfte geraten und mit dem entgegenkommenden Wagen frontal zusammengestoßen. Der unschuldig zum Handkuss gekommene Unfalllenker wurde schwer verletzt. Das 62-jährige Opfer erlitt mehrere Rippenbrüche und Prellungen des Brustkorbes und des Unterarmes sowie Blutergüsse am ganzen Körper“, erläuterte die Anklägerin vor dem Richter die Unfallfolgen.

"Tut mir sehr leid"

„Ich weiß, dass man sich betrunken nicht ans Steuer setzen darf. I bin a ehrlicher Kerl und rede nicht umadum. Es war so, und es tut mir sehr leid“, zeigte sich der Weinhauer einsichtig, und er entschuldigte sich beim Unfallopfer.

Der Unglückslenker wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer unbedingten Geldstrafe von 720 Euro verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Weitere Folgen: Dem Weinhauer wurde für 30 Monate der Führerschein entzogen, und es erwarten ihn Regressforderungen der Versicherung.