Langenloiser Weinchampions wurden gekürt. 158 Grüne Veltliner, Rieslinge, Zweigelte und Burgunder auf dem Prüfstand. Eitzinger ist Doppel-Champion.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 31. August 2018 (05:25)
Johann Lechner
Langenloiser Herbst-Weinchampions: Johannes Haimerl, Kostleiter Christian Nastl, Matthias Rieder (Weingut Traunfellner), Niki Haimerl, Bruno Kirschbaum senior, Franz-Josef Wutzl, Franz Karner (Schloss Gobelsburg), Helmut Fichtenbauer-Mold, Rudi Sax, Rudi Rabl, Eva und Florian Steininger, Ursinhaus-Chef Wolfgang Schwarz, Anton Eitzinger, mit Weinbauvereinsobmann Erich Kroneder und Bürgermeister Harald Leopold (vorne).

Gemäß dem dreistufigen DAC-Herkunftssystem im Kamptal wurden die Langenloiser Weinchampions gekürt. Waren es im Frühjahr die Gebiets- und Ortsweine, standen nun im Herbst Grüne Veltliner und Rieslinge der Riedenweine und dazu die besten Burgunder sowie zwei Zweigelt-Kategorien auf dem Prüfstand.

Sax als „Weingut des Jahres“

158 Proben waren von Winzern aus Langenlois, Zöbing, Gobelsburg, Reith, Mittelberg und Schiltern eingereicht worden. Nach einer Vorkost nominierten die Winzer des Weinbauvereins 42 Weine für die Hauptkost. Per Blindverkostung wurden dann durch Somme liers, Gastronomen, Weinexperten und Weinkenner die Champions ermittelt.

Und es sind durchwegs bekannte Namen – die meisten schon einmal oder mehrmals „Champions“ –, die sich diesmal durchsetzten. Allen voran Toni Eitzinger, der gleich zwei Preise (für seinen Riesling und die Zweigelt-Reserve) abräumte. Der „Lamm“ vom Schloss Gobelsburg dominierte die Velt liner-Kategorie, und Bruno Kirschbaum konnte sich, wie schon vor zwei Jahren, über den ersten Platz für seinen Weißburgunder freuen. Und auch in Mittelberg gibt’s hervorragende Weine: Andreas Traunfellner gewann mit seinem Zweigelt Klassik.

Die Trophäe von Fritz Gall für das „Weingut des Jahres“ ging an Michael und Rudi Sax – ihr (Frühjahrs)-Weinchampion und insgesamt sechs Weine in den Finalverkostungen ergaben die höchste Punkteanzahl.