Birgit Engel & Beatrix Faltus: „Berührende Dankbarkeit“. Zwei Kremserinnen besuchten ein mit ihrer Unterstützung errichtetes Kinderheim in Kenia.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 23. November 2018 (04:53)
Alle zwei Jahre reist Birgit Engel in die Kleinstadt Limuru, um dort ihre Patenkinder zu besuchen.
privat

Alle zwei Jahre begeben sich die Kremserinnen Birgit Engel und Beatrix Faltus auf eine Reise nach Kenia. Zweck ist nicht etwa eine Safaritour oder ein Urlaub an einem der herrlichen Sandstrände des ostafrikanischen Landes. Die beiden Freundinnen besuchen ihre Patenfamilie in der kleinen Stadt Limuru, nordwestlich der Hauptstadt Nairobi.

Seit Jahren setzen sich Engel und Faltus über den Verein „Save A Soul“ (SAS) für das Wohl von Halbwaisen- und Waisenkindern ein. 2012 konnte auch dank ihrer Unterstützung ein Kinderheim in Limuru eröffnet werden. 30 Kinder leben dort seitdem in Sicherheit, haben Zugang zu medizinischer Versorgung und erhalten eine Schulausbildung. „Das sind Dinge, die in Kenia nicht selbstverständlich sind. Viele Kinder haben keine regelmäßigen Mahlzeiten und leben in ständiger Unsicherheit“, schildert Engel die Situation.

„Viele Kinder in Kenia haben keine regelmäßigen Mahlzeiten und leben in ständiger Unsicherheit.“ Birgit Engel über ihre Erfahrungen in Kenia

Erst vor wenigen Tagen sind die Kremserinnen von ihrem jüngsten Besuch in Limuru zurückgekehrt. Spiel und Spaß, aber auch Lernen mit den Kindern stand auf dem Programm. „Zu sehen, wie sich die Kinder in den vergangenen sechs Jahren entwickelt haben und wie viel Dankbarkeit sie uns entgegenbringen, ist berührend.“

Die persönlichen Kontakte sind es auch, die Engel und Faltus dazu anspornen, die österreichische SAS-Familie weiter zu vergrößern. Deswegen und auch auch weil die kenianische Regierung kürzlich eine Änderung betreffend die Führung von Kinderheimen erlassen hat, ist es erforderlich, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre eine angegliederte Schule errichtet wird. „Alle Kinder besuchen derzeit noch eine Schule einige Kilometer entfernt vom Kinderheim. In Zukunft wird das nicht mehr zulässig sein.

Im schlimmsten Fall droht die Schließung der Einrichtung“, hoffen Engel und Faltus auf neue Unterstützung. Informationen und Spendenmöglichkeit: www.saveasoul-sas-com.