Im Osten ging Licht aus. KABELDEFEKT / Zahlreiche Haushalte waren eine gute Stunde lang ohne Stromversorgung – kein Zusammenhang mit Volksfest.

Erstellt am 28. August 2011 (18:42)

VON KARL PRÖGLHÖF

KREMS / Bis zu eineinhalb Stunden lang saßen die Bewohner in den Bereichen Langenloiserstraße, Weinzierl und Mitterau am Mittwochabend im Dunklen. Im Stadtzentrum kam es zu „Stromzuckungen“. Ursache waren in Summe gleich drei Kabelgebrechen.

„Auslöser dürfte eine schadhafte Stelle in der Nähe der Handelsakademie gewesen sein“, berichtet EVN-Bezirksstellenleiter Ing. Franz Klein, in der Folge kam es im Zuge der Wiederherstellungsversuche der Stromversorgung zu weiteren Kabeldefekten in der Mitterau und in der Nähe des Bühl Centers.

Die genauen Ursachen lassen sich nur schwer feststellen. Klein: „Es kann Jahre zurückliegen, dass bei Grabungsarbeiten beispielsweise eine Kabelisolierung verletzt und dies nicht bemerkt oder auch nicht gemeldet wurde. Irgendwann tritt dann der Schaden auf.“ Bei den Bemühungen, das Stromnetz wieder in Gang zu bringen, können sich Überspannungen ergeben. Dadurch sind Defekte bei den Netzgeräten von TV-Geräten und Computern aufgetreten.

Nichts zu tun hat der Stromausfall hingegen mit dem Wachauer Volksfest. Vielfach wurde vermutet, das Netz könnte überlastet gewesen sein, als die Großgeräte nach und nach angeschlossen wurden.

„Das war sicher nicht der Fall. Die Kapazitäten rund um den Stadtpark sind ausreichend. Als der Messebereich noch größer war, war auch dieser Mehrbedarf kein Problem. Wenn dort die Lichter ausgehen, dann höchstens, weil irgendwo versehentlich ein Kabel beschädigt oder der Anschluss getrennt wurde“, beruhigt Klein.