Straß: „Einwohnerzahl“ wird „explodieren“. Eine Initiative will in der Straßertalgemeinde aktiv gegen das Bienensterben ankämpfen und 200.000 Bienen ansiedeln.

Von Christian Leneis. Erstellt am 08. Februar 2020 (06:06)
Sind bei der Initiative „Straß für Bienen“ dabei: Hannes Gottschlich, Marlies Rabacher, Robert Schilling und Vizebürgermeister Karl Becker (von links). Foto: Gertrude Lechner
Gertrude Lechner

Die Ankündigung „200.000 neue Bewohner in Straß“ sorgt zunächst für Verwunderung. Bei genauer Betrachtung ist der ernste Hintergrund aber zu erkennen: Die Initiative „Straß für Bienen“ will nämlich mit der Ansiedlung von einer ganzen Reihe von Bienenvölkern aktiv gegen das Bienensterben ankämpfen.

Dass diese Insekten zu den gefährdeten Arten zählen, ist mittlerweile in die meisten Köpfe vorgedrungen. Daher wurde in Straß nun die Arbeitsgemeinschaft „Straß für Bienen“ ins Leben gerufen, die sich der Bienen und auch anderer Insekten annimmt.

Aber man kann inzwischen auch in vielen Gärten der Region erkennen, dass sich die Menschen mit dem Anlegen von naturnahen Gärten gegen das Insektensterben stemmen. Würden nämlich die Insekten aussterben, wäre die Pflanzenwelt wegen fehlender „Bestäuber“ massiv gefährdet.

Für Straß haben sich bereits fünf Imker gemeldet, die vorerst zehn Bienenstöcke aufstellen wollen. Die Möglichkeit, damit auch gleich Honig zu gewinnen, ist aber nur ein angenehmer „Nebeneffekt“. Mitstreiter und/oder Spender sind willkommen: Vizebürgermeister Karl Becker, 0676/7192963.