Beethoven-Sessel wieder im „museumkrems“ ausgestellt. Nach vielen Jahren im Depot kann der Beethoven-Sessel wieder im „museumkrems“ besichtigt werden – samt Foto-Gelegenheit.

Von Petra Vock. Erstellt am 31. Juli 2020 (11:53)
„Mit Beethoven im Wartezimmer“:Georg Bergner, Chef der Firma, welche die Installation umgesetzt hat.
Stadt Krems

Einst war er das berühmteste Ausstellungsstück des „museumkrems“, doch dann verstaubte er viele Jahre im Depot: Anlässlich des Beethoven-Jubiläumsjahres wurde der Beethoven-Sessel jetzt von dort wieder hervorgeholt und wird auf originelle Weise präsentiert.

„Auf diesem Sessel ist Beethoven gesessen, als er in Lengenfeld bei dem berühmten Arzt Dr. Karrer war und warten musste“, schildert Sabine Laz, die operative Leiterin des „museumkrems“, von der die Idee zu dieser Installation stammt. „Der Sessel wurde in den 1920er Jahren vom Museum angekauft und wurde in den damaligen Museumsführern als Highlight des Hauses beworben.“

Anlässlich des 250. Geburtstags des großen Komponisten wird der Beethoven-Sessel jetzt wieder ausgestellt. Unter dem Motto „Mit Beethoven im Wartezimmer“ sind Museumsbesucher dazu eingeladen, ein Selfie von sich mit dem Schatten des Meisters zu machen. Nicht ohne Augenzwinkern: „Das Spannende und Witzige daran ist, wie aus einem gewöhnlichen Alltagsgegenstand dadurch, dass Beethoven darauf saß – und wahrscheinlich nur ein Mal – eine Art Reliquie und ein Museumsobjekt wird“, erklärt Laz.

www.museumkrems.at