Krems

Erstellt am 02. März 2018, 05:10

von Petra Vock

„Federspiel“-Musik im Orchester-Gewand. Erfolgs-Ensemble aus Krems spielt mit Tonkünstlern in St. Pölten und Wien – und bald darauf in kleinem Rahmen in Stein.

Demnächst erstmals im Großen Musikvereinssaal: „Federspiel“ mit Simon Zöchbauer, Ayac Iuan Jiménez Salvador, Thomas Winalek, Roland Eitzinger, Philipp Haas, Matthias Werner und Frédéric Alvarado-Dupuy.   |  Maria Frodl

Was ganz klein in Krems begann, erobert immer größere Bühnen: Demnächst spielen „Federspiel“ erstmals im Großen Musikvereinssaal in Wien, und zwar mit dem NÖ Tonkünstler Orchester. Das Programm: Musik von „Federspiel“.

NÖ Tonkünstler spielen Matthias Werner und co.

Mit „Federspiel“ weiter auf Erfolgskurs: Ayac Iuan Jiménez Salvador (Mautern) und Matthias Werner (Stein).    |  Maria Frodl

„Das hat es so noch nicht gegeben“, freut sich Matthias Werner im Gespräch mit der NÖN. „Die Kompositionen und Arrangements haben wir selbst gemacht. Wir haben auch die Orchesterstimmen zu Papier gebracht.“ Die Stücke sind teils neu, teils stammen sie vom letzten Album „Smaragd“, das im Vorjahr die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik anführte. Komponiert wurden sie von Werner selbst, dem Herzogenburger Simon Zöchbauer und Frédéric Alvarado-Dupuy.

Mit dem Orchester-Projekt sind „Federspiel“ nicht nur im Musikverein zu erleben (3. März, 20 Uhr), sondern auch im Festspielhaus in St. Pölten (2. März, 10.30 und 18 Uhr).

Bald gibt es auch eines der selten gewordenen Gastspiele in Krems, und zwar am 22. März, 19.30 Uhr, in kleinem Rahmen im Salzstadl. „Da freuen wir uns sehr drauf. Das ist ja unsere Geburtsstätte, und es ist immer wieder schön, hier zu spielen“, erzählt Werner, Sohn von Salzstadl-Wirtin Margit Werner-Pietsch und Stiefsohn von Volksmusikforscher Rudi Pietsch. Neben einem Best-of werden im Salzstadl schon ein paar Stücke des künftigen Albums zu hören sein, das Ende dieses Jahres erscheinen soll.

Frenetischer Beifall in den USA und Ägypten

Auch privat kommt Werner nur noch selten nach Krems, denn die „Federspieler“ sind viel im Ausland unterwegs: „Gerade in Deutschland tut sich für uns sehr viel, und viele Konzertveranstalter werden auf uns aufmerksam.“ Selbst in der Oper in Kairo haben sie schon gespielt: „Das war im Freien, in einem schönen Hof“, schildert Werner.

Und wo im Ausland ist die Musik von „Federspiel“ bisher am besten angekommen? „Einerseits in den USA, dort war es ganz extrem, und auch in Äygpten – es gab tobenden Beifall“, freut sich Werner.