Wachau: 14 Feuerwehrhelfer wagten sich in kalte Donaufluten

Erstellt am 05. Dezember 2022 | 12:48
Lesezeit: 2 Min
Im Gedenken an verunglückte und verstorbene Mitglieder der Tauchgruppe Nord wird alljährlich ein Christbaum in die Donau gesetzt. Bei nur 7 Grad Wassertemperatur war das auch heuer eine besondere Herausforderung.
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Bereits zum 45. Mal trafen einander heuer die Mitglieder der Tauchdienstgruppe Nord des NÖ Landesfeuerwehrverbandes zum jährlichen Weihnachtsschwimmen in der Donau bei Weißenkirchen. 

14 Taucher und ein Christbaum

Am ersten Dezemberwochenende gedenken die Einsatztaucher traditionell ihrer verstorbenen und verunglückten Mitglieder und versenken jedes Mal einen geschmückten Christbaum in der Donauströmung. Heuer war es am Samstag, 3. Dezember, soweit. Gegen 15 Uhr stiegen 14 Taucher - 13 Männer und eine Frau - in Spitz in die rund 7 Grad Celsius kalte Donau.

Premiere für den neuen Chef

Zum ersten Mal mit dabei war heuer der neue Kommandant des Sonderdienstes Tauchdienstes für ganz Niederösterreich, Oberbrandinspektor Christian Pfeiffer von der FF Unterwolfsbach (Gemeinde Neulengbach). Alljährlich nehmen auch die Familien und Angehörigen an diesem besonderen Spektakel teil. Mehrere Passanten staunten, als sie die Taucher in die Donau steigen sahen. Zur Absicherung begleitete das Arbeitsboot der FF Weißenkirchen die Taucher.

Alle Wohlbehalten am Zielort

Nach ca. einer Stunde konnten alle Teilnehmer wohlbehalten den Donaustrand in Weißenkirchen erreichen, wo sie empfangen wurden. Im "Begrüßungskomitee" der FF-Helfer waren Weißenkirchens Bürgermeister Christian Geppner und Vizebürgermeister Andreas Denk, die allen Einsatztauchern großen Respekt zollten. Bei einem Lagerfeuer, heißen Getränken und Speisen, konnten sich alle Taucher und Besucher wärmen. Anschließend ging es zur Jahresabschlussfeier ins Feuerwehrhaus Weißenkirchen.

www.afk-kremsland.at

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