Hilfsmission: Tierschutz kennt kein Corona-Virus

Der Kammerner Thomas Putzgruber versorgte ein Tierasyl in der Slowakei mit Futterspenden und ein Obdachlosenheim mit dringend benötigten Kleidungsstücken.

Erstellt am 26. April 2021 | 04:31
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Thomas Putzgruber auf tierischer Mission in einem Straßenhundeasyl im slowakischen Bratislava.
Foto: Verein RespekTiere, Verein RespekTiere

Das Engagement des Thomas Putzgruber zur Unterstützung hilfsbedürftiger Tiere kann auch eine Pandemie nicht brechen. Der aus Kammern stammende Aktivist war trotz der unsicheren Einreisesituation bereits Anfang des Jahres auf Hilfsmission in Rumänien, kürzlich machte er sich mit über 400 Kilo Futterspenden auf den Weg in die Slowakei. Die Reiseziele: zwei Tierheime und das Obdachlosenheim der Vincent-DePaul-Stiftung. Für dessen Bewohner hatte Putzgruber den Van seines Vereins „RespekTiere“ dieses Mal auch mit alter Kleidung beladen.

Wichtigste Station: ein Tierasyl in der Hauptstadt Bratislava, wo zu Hochzeiten bis zu 300 Straßenhunde eine Herberge haben. Beim Lokalaugenschein zeigt sich jedoch, dass deutlich weniger Vierbeiner vor Ort sind. „Ähnlich wie in Österreich oder Deutschland hat der Mensch während der Krisenzeiten den besten Freund neu entdeckt“, vermutet Putzgruber in seinem Reisebericht. Viele der verbliebenen Hunde leiden an gesundheitlichen Problemen wie Atembeschwerden oder Augen- und Hautkrankheiten.

Vor der Slowakei-Reise leistete Putzgruber auf Bitten befreundeter Tierschützer auch in Ungarn wichtige Unterstützung. Das Resümee des Kammerners: „Besonders in und um die Romadörfer ist die Lage auch ohne Corona eine herzzerbrechende, jetzt selbstredend eine noch katastrophalere. Ganz zu schweigen von jener der unzähligen Straßenhunde.“