Zöbing: Abgängiger lag nahe Kamp im Gestrüpp. Aus dem Pflege- und Betreuungszentrum Langenlois war der Gobelsburger Karl Zehetmaier (77) seit dem 29. Jänner abgängig. Mehrere große Suchaktionen blieben ergebnislos. Jetzt steht fest, dass der Mann ums Leben gekommen ist.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 17. Februar 2020 (10:48)
Karl Zehetmaier: Seit Sonntag, 16. Februar ist es traurige Gewissheit, dass der abgängige 77-Jährige tot ist. Fotos: Avanta/Shutterstock.com (Kerze) bzw. privat
Avanta/Shutterstock.com (Kerze) bzw. privat

Karl Zehetmaier: Seit Sonntag, 16. Februar ist es traurige Gewissheit, dass der abgängige 77-Jährige tot ist.
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Bei den Suchaktionen waren neben Polizei und Feuerwehr auch Suchhunde eingesetzt. Weil man den Mann zuletzt beim Loisium-Hotel gesehen hatte und außerdem vermutete, er werde sich in Richtung seines Heimatortes Gobelsburg auf den Weg machen, zeitigten diese aber keinen Erfolg.

Befürchtungen leider bestätigt

Die Angehörigen des Pensionisten hatten auch via Facebook und lokale Medien appelliert, Begegnungen mit dem Abgängigen zu melden. Die Befürchtungen, den Gesuchten nicht mehr lebend zu finden, wurden in den vergangenen Tagen immer größer. Seit dem Sonntag ist es jedoch nun traurige Gewissheit: Der Pensionist ist tot. 

Kinder fanden den Leichnam

Spielende Kinder, die ein Faschingsfest in der nahen Zöbinger Festhalle besucht hatten und sich zwischendurch im Freien austobten, fanden den Leichnam gegen 14.30 Uhr zwischen Auweg und Kamp. Der Mann lag in vom Mühlweg uneinsehbarem Gestrüpp. Seitens der Polizei wurde keine Fremdeinwirkung festgestellt.